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SUMMARY:Ein Opfer muss nicht perfekt sein
DESCRIPTION:Maria Hofstätter liest aus „Josef Finster. Eine Recherche“\n\n\n\n\n\nDas Buch „Josef Finster. Eine Recherche“ von Waltraud Kannonier-Finster und Meinrad Ziegler erzählt die Geschichte eines Linzers\, der 1938\, ohne zu wissen warum\, von der Kriminalpolizei verhaftet und nach Dachau deportiert wurde. Er starb wenig später im Konzentrationslager Flossenbürg.  \n\n\n\nIm Jahr 1900 geboren\, lebte Josef Finster in den 1920er und 1930er Jahren unter prekären Verhältnissen in den Linzer Barackenlagern. Einige Male wurde er wegen kleinerer Delikte gerichtlich belangt und verbüßte dafür Haftstrafen.  \n\n\n\nJosef Finster steht stellvertretend für viele andere\, die aus sozialen Gründen keinen Platz in der nationalsozialistischen Volksgemeinschaft hatten\, als „gemeinschaftsfremd“ galten und deshalb der Verfolgung und Vernichtung ausgesetzt waren. \n\n\n\nDie Lesung wird musikalisch von Toni Burger begleitet. \n\n\n\n\n\n\nZur Veranstaltung …\n\n\n\n\n\n\n\nZum Ticketverkauf …
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SUMMARY:#mitmenschendenken: Oliver Rathkolb
DESCRIPTION:Ökonomie der Angst – Die Rückkehr des nervösen Zeitalters\n\n\n\n\n\nOliver Rathkolb war langjähriger Vorstand und Professor des Instituts für Zeitgeschichte der Universität Wien und gilt als einer der bekanntesten Zeithistoriker Österreichs. In seinem neuen Buch Ökonomie der Angst – Die Rückkehr des nervösen Zeitalters befasst er sich damit\, wie Angst in Krisenzeiten Wirtschaft und Politik prägt und gezielt genutzt wird\, um Macht zu sichern.  \n\n\n\nDabei zieht er Parallelen zwischen früheren Umbrüchen – wie vor dem Ersten Weltkrieg – und heutigen globalen Entwicklungen. Steht uns ein neues autoritäres Zeitalter bevor?  \n\n\n\nWann: Montag\, 11. Mai\, 18:30 Uhr Wo: Wissenturm\, 15. Stock\, Raum 15.04. \n\n\n\nModeration: Gabriele Koller-Sandhacker \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nEine gemeinschaftliche Veranstaltung des BSA OÖ in Kooperation mit Renner Institut OÖ und Jahoda-Bauer-Institut.
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SUMMARY:„Ich sprach mit Leidenschaft …“
DESCRIPTION:Maria Hofstätter liest Marie Jahoda\n\n\n\n\n\nFreudig servieren wir Ihnen an schönen Abenden interessante Literatur\, wunderbare musikalische Begleitung\, ein leichtes Abendessen und entspannte Geselligkeit im schönen Ambiente des Schlosses Puchberg. \n\n\n\n2024 erschienen unter dem Titel „Rekonstruktionen meiner Leben“ die autobiografischen Erinnerungen der in Wien geborenen Sozialpsychologin Marie Jahoda (1907-2001). An diesem Abend werden Episoden aus ihrem Leben gelesen und mit historischer Kontextualisierung vermittelt. \n\n\n\nJahoda erzählt über ihre jüdische Herkunft\, über die Beziehung zu ihrer Tochter Lotte\, über ihr Leben als Widerstandskämpferin gegen das Dollfuß-Schuschnigg-Regime\, ihre Verhaftung und Vertreibung nach England 1937\, über ihre Laufbahn als kritische Sozialforscherin in den USA und in England. Die Autobiografie macht deutlich\, wie sehr diese Frau in ihrem Denken und Handeln die historischen Grenzen eines weiblichen Lebensverlaufs überschritten hat. \n\n\n\nÜber Marie Jahoda spricht der Soziologe Dr. Meinrad Ziegler\, der mit Waltraud Kannonier-Finster und Johann Bacher Herausgeber des Buches ist.  \n\n\n\nIn Kooperation mit der Welser Initiative gegen Faschismus und dem OÖ. Netzwerk gegen Rassismus und Rechtsextremismus. \n\n\n\n \n\n\n\n\nZur Veranstaltung
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SUMMARY:Lachend mich mit dem Teufel schlagen
DESCRIPTION:Maria Hofstätter liest Marie Jahoda\n\n\n\n\n\nZum Internationalen Frauentag 2026\n\n\n\nUnter dem Titel „Rekonstruktionen meiner Leben“ erschien 2024 die Autobiografie der in Wien geborenen Sozialpsychologin Marie Jahoda (1907-2001). Maria Hofstätter macht die in einer klaren und fast poetischen Sprache geschriebenen Texte für uns erlebbar. Sie zeigt die vielen Facetten von Marie Jahoda: als eigenständig denkende Frau\, mutige Sozialwissenschaftlerin\, Kämpferin für soziale Gerechtigkeit und für die Rechte der Frauen.  \n\n\n\nMarie Jahoda erzählt von ihrer Herkunft\, ihrer Tochter Lotte\, ihrer Zeit als Widerstandskämpferin sowie über ihre Laufbahn als politisch engagierte Sozialforscherin in den USA und England. Dabei  zeugt ihr Denken und Handeln klar\, wie sehr sehr sie die historischen Grenzen für einen weiblichen Lebensverlauf überschritten hat. Briefe aus den Jahren 1939 bis 1948 und ein Essay der Tochter Lotte Bailyn erweitern die Perspektive der persönlichen Erinnerung. \n\n\n\nMitwirkende: \n\n\n\n\nMaria Hofstätter\, Theater- und Filmschauspielerin\, liest.\n\n\n\nInga Lynch\, Blues-Sängerin\, begleitet mit Gitarre und Gesang.\n\n\n\nMeinrad Ziegler\, Soziologe und Mit-Herausgeber\, hält einführende Worte.\n\n\n\n\nEin gemeinsames Projekt von: SPÖ Frauen Gallneukirchen\, Volkshochschule Oberösterreich\, Spektrum\, Jahoda-Bauer-Institut. Mit freundlicher Unterstützung von Sepp Wall-Strasser\, Bürgermeister in Gallneukirchen.
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SUMMARY:Josef Finster. Bad Ischl. Linz. Dachau. Flossenbürg. Eine Recherche.
DESCRIPTION:Buchpräsentation mit Maria Hofstätter und Toni Burger\n\n\n\n\n\nJosef Finster\, 1900-1941\, ist in Linz geboren. Die Familie kommt aus dem Salzkammergut. Er steht für die bis heute wenig beachteten Frauen und Männer\, die als Tagelöhner in prekären Verhältnissen lebten. Das NS-Regime deportierte ihn\, der in der Vergangenheit mindere Haftstrafen abgebüßt hatte\, als „Berufsverbrecher“ in ein Konzentrationslager. Nur wenige kehrten von dort lebend zurück. Ihre Familien und die Nachkriegsgesellschaften vergaßen diese Opfer des Nationalsozialismus. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nZur Veranstaltung\n\n\n\n\n\n\n\nZur Publikation
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SUMMARY:Februarmatinee: Propaganda 2.0
DESCRIPTION:Widerstand gegen Faschismus im digitalen Zeitalter\n\n\n\n\n\nZum 92. Mal jährt sich am 12. Februar der Gedenk- und Erinnerungstag für jene Genoss:innen\, die 1934 durch ihr Eintreten für Demokratie und Freiheit ihr Leben lassen mussten. Das Motto der traditionellen Februar-Matinee ist dieses Jahr: „Propaganda 2.0: Widerstand gegen Faschismus im digitalen Zeitalter“. \n\n\n\nProgramm: \n\n\n\n\n08:15 Kranzniederlegung beim Anton Bulgari-Denkmal am Bulgariplatz\n\n\n\n09:15 Gedenken im Hof der Landstraße 36Musikalischer Rahmen: SPÖ Blasmusikorchester\n\n\n\n10:30 SonntagsmatineeEröffnung durch Landesrat Mag. Martin WinklerThemenimpulse von:Tamara Ehs\, Politikwissenschafterin und Demokratieberaterin Yasmin Maatouk\, Moderatorin\, Sprecherin und SchauspielerinKünstlerische Begleitung: Hausgemacht\n\n\n\n\nWeitere Gedenkveranstaltungen in Oberösterreich sind hier zu finden.  \n\n\n\nGemeinsam wird der Verstorbenen im Kampf gegen den Faschismus gedacht und ihr Andenken hochgehalten und erinnert sowie vorausgedacht\, was es für einen was für einen erfolgreichen Kampf für Demokratie und gegen radikalisierten Konservativismus braucht. \n\n\n\nEine Veranstaltung von SPÖ Oberösterreich\, Renner Institut Oberösterreich\, Jahoda-Bauer-Institut.
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SUMMARY:Fokus Demokratie
DESCRIPTION:Bevölkerungsentwicklung\, Migration und die Zukunft politischer Mitbestimmung\n\n\n\nWie verändern Strukturwandel\, alternde Gesellschaft und Migration unseren Industrie- und Lebensstandort? Welche Auswirkungen hat das auf sozialen Zusammenhalt\, Demokratie und politische Teilhabe – gerade bei zunehmend vielen Nichtwahlberechtigten? Und welchen Beitrag kann Oberösterreich zu einer wehrhaften Demokratie leisten? \n\n\n\nVor dem „Hintergrund der großen Herausforderungen unserer Zeit“ plant die Bundesregierung einen neuen Verfassungskonvent. Wir greifen den Themenkomplex „Demographie – Migration – Staatsbürgerschaftsrecht“ heraus\, um die gesellschaftliche und wirtschaftliche Transformation aus dem Blickwinkel des Industriestandorts Oberösterreich einzubringen. \n\n\n\nAm Podium diskutieren: \n\n\n\n\nSandra Andrews-Brandstätter\, Vorstandsmitglied im Sozialdemokratischen Wirtschaftsverband Oberösterreich\n\n\n\nMaria Berger\, ehem. Mitglied des Europäischen Parlaments\, Bundesministerin für Justiz sowie Richterin am EuGH\, nun Vorsitzende der SPÖ-Themeninitiative Demokratie & Rechtsstaat\n\n\n\nMümtaz Karakurt\, Geschäftsführer des Vereins migrare\n\n\n\nTeresa Weber\, Rechtswissenschafterin für öffentliches Recht und Verwaltung an der Wirtschaftsuniversität Wien (erkrankt)\n\n\n\n\nModeration: Susanne PollingerBegrüßungsvortrag: Tamara Ehs
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SUMMARY:Wieviel Arbeit braucht der Mensch? - Eine Reise ins Eastern Valley
DESCRIPTION:Maria Hofstätter liest Marie Jahoda\n\n\n\nMarie Jahoda (1907–2001)\, in Wien geborene und international bekannte Ko-Autorin der Studie „Die Arbeitslosen von Marienthal“\, führte 1937 bis 1938 eine Feldforschung über ein genossenschaftliches Selbsthilfeprojekt für arbeitslose Bergarbeiter im Eastern Valley\, Südwales\, durch. Das soziale Experiment bot Betroffenen die Möglichkeit\, durch kooperative Arbeit in landwirtschaftlichen und kleingewerblichen Betriebstätten den Eigenbedarf an Lebensmitteln und täglichen Gebrauchsgütern zu produzieren. \n\n\n\nDie Veranstaltung thematisiert das Projekt aus zwei unterschiedlichen Blickwinkeln: \n\n\n\n\nKurzfilm „Eastern Valley“\, 1937\, von Paul Rotha und Donald Alexander\, ein einzigartiges historisches Dokument über das Projekt (engl. Originalfassung mit deutschen Untertiteln). Der Film gehört zu den frühen Arbeiten des British Documentary Movement aus den 1930er Jahren.\n\n\n\nLesung aus dem Forschungsbericht mit dem Titel Arbeitslose bei der Arbeit\, der 1938 abgeschlossen wurde.\n\n\n\nLieder aus der Bergarbeiterkultur von Inga Lynch.\n\n\n\nEinführung in Film\, Buch und historische Kontexte durch Meinrad Ziegler (Soziologe und Mitherausgeber der 2019 erschienenen Studie).\n\n\n\n\nMitwirkende: \n\n\n\n\nMeinrad Ziegler kontextualisiert.\n\n\n\nMaria Hofstätter\, Theater- und Filmschauspielerin\, liest.\n\n\n\nInga Lynch\, Blues-Sängerin\, begleitet mit Gitarre und Gesang.\n\n\n\n\nUm Reservierung unter cafe@viele-leute.at wird gebeten! \n\n\n\n\nProgrammzettel
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SUMMARY:Verfolgt im Austrofaschismus | Marie Jahoda: „... den Tatbestand leugnen\, nicht die Gesinnung“
DESCRIPTION:Maria Hofstätter liest Marie Jahoda \n\n\n\nDie Sozialpsychologin Marie Jahoda (1907–2001) saß 1936/37 neun Monate in Haft. Ihr Verbrechen war\, als Revolutionäre Sozialistin die Diktatur des Dollfuß-Schuschnigg-Regimes bekämpft zu haben. Bei den Verhören und vor Gericht hielt sich Jahoda strikt an eine Regel der konspirativen Untergrundarbeit: Gib nur zu\, was nicht mehr bestritten werden kann\, und belaste andere nicht. \n\n\n\nDie renommierte Schauspielerin Maria Hofstätter liest aus dem Buch »Akteneinsicht. Marie Jahoda in Haft«. Andreas Kranebitter (Leiter des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes) und Meinrad Ziegler (Johannes-Kepler-Universität Linz) erläutern historische Zusammenhänge. Inga Lynch begleitet den Abend mit Musik.
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SUMMARY:Vom Wort zum Widerstand
DESCRIPTION:Ein Abend mit feministischen Perspektiven \n\n\n\n\n\nDie Schriftreihe Feministische Perspektiven analysiert strukturelle Ungleichheiten und gesellschaftliche Machtverhältnisse. In zehn Heften – von Arbeit über Politik bis zu Männlichkeitsbildern\, von Gewalt über Vielfalt zu Medien – wird der Kampf für Gleichstellung nachgezeichnet\, mit Fakten unterlegt und visuell aufbereitet. An diesem Abend werden sie vorgestellt und können mitgenommen werden! \n\n\n\nHauptprogramm: \n\n\n\nBarbara Blaha stimmt mit ihrem Polit-Entertainment-Abend „Feminismus für alle“ ein Fakten-Feuerwerk an und das Publikum ein. Für Feminist:innen – und alle\, die es noch werden wollen. \n\n\n\nDiskussion im Anschluss mit:  \n\n\n\n\nAnđela Alexa (Momentum) über Medien und Männer\, die die Welt erklären\n\n\n\nStephan Auer-Stüger (Nationalrat/SoHo) über Politik und Vielfalt\n\n\n\nYvonne Widler (Kurier) über Gewalt gegen Frauen\n\n\n\n\nModeration: Dominika Meindl  \n\n\n\nEin Abend voller Impulse\, Debatten und feministischer Solidarität – wir freuen uns auf euch!
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SUMMARY:GELEBTES UND UNGELEBTES LEBEN: Marie Jahoda
DESCRIPTION:Lesung & Gespräch mit MusikModeration: Petra HartliebLesung von und mit: Maria HofstätterMusikalische Begleitung: Inga LynchGespräch mit Meinrad Ziegler (Soziologe) \n\n\n\nGerade ist die Autobiografie der in Wien geborenen Sozialpsychologin Marie Jahoda (1907-2001) neu erschienen. Jahoda ist weltweit bekannt für ihre Mitarbeit an der Studie Die Arbeitslosen von Marienthal aus den frühen 1930er Jahren\, in der besonders die auffallend klare\, fast poetische Sprache auffällt. \n\n\n\nIn ihren Lebenserinnerungen erzählt sie über ihr bewegtes Leben in einem bewegten Jahrhundert\, über ihre jüdische Herkunft\, über die Beziehung zu ihrer Tochter Lotte\, über ihr Leben und Überleben als Widerstandskämpferin gegen das autoritär-faschistische Regime in Österreich sowie über ihre Laufbahn als Sozialforscherin in den USA und England. \n\n\n\nDie Autobiografie macht deutlich\, wie sehr diese Frau in ihrem Denken und Handeln die historischen Grenzen für einen weiblichen Lebensverlauf überschritten hat. Und sie zeigt\, dass es bei Jahoda neben dem gelebten Leben einer mutigen Sozialwissenschaftlerin auch ein ungelebtes Leben als Schriftstellerin gab. \n\n\n\nDas Buch: Marie Jahoda. 2024. Rekonstruktionen meiner Leben. Mit einem Essay der Tochter Lotte Bailyn\, hrsg. Johann Bacher\, Waltraud Kannonier-Finster und Meinrad Ziegler. Wien: Edition Konturen. \n\n\n\nEine Kooperation zwischen dem Literaturschiff und der Bibliothek Kronstorf.
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SUMMARY:Die vielen Leben der Marie Jahoda
DESCRIPTION:In Kooperation mit Arbeiterkammer Oberösterreich \n\n\n\nMaria Hofstätter liest aus dem Buch „Marie Jahoda. Rekonstruktionen meiner Leben“. Inga Lynch\, Liedermacherin\, begleitet die Lesung musikalisch. Über Marie Jahoda spricht Meinrad Ziegler\, Soziologe und Mitherausgeber. \n\n\n\nGerade ist die Autobiografie der in Wien geborenen Sozialpsychologin Marie Jahoda (1907-2001) neu erschienen. Jahoda ist weltweit bekannt für ihre Mitarbeit an der Studie „Die Arbeitslosen von Marienthal“ aus den frühen 1930er Jahren\, in der besonders die auffallend klare\, fast poetische Sprache auffällt. \n\n\n\nIn ihren Lebenserinnerungen erzählt sie über ihr bewegtes Leben in einem bewegten Jahrhundert\, über ihre jüdische Herkunft\, über die Beziehung zu ihrer Tochter Lotte\, über ihr Leben und Überleben als Widerstandskämpferin gegen das autoritär-faschistische Regime in Österreich sowie über ihre Laufbahn als kritische Sozialforscherin in den USA und England. \n\n\n\nDie Autobiografie macht deutlich\, wie sehr diese Frau in ihrem Denken und Handeln die historischen Grenzen für einen weiblichen Lebensverlauf überschritten hat. Und sie zeigt\, dass es bei Jahoda neben dem gelebten Leben einer mutigen Sozialwissenschaftlerin auch ein ungelebtes Leben als Schriftstellerin gab. \n\n\n\n\nDas Buch: Marie Jahoda. 2024. Rekonstruktionen meiner Leben. Mit einem Essay der Tochter Lotte Bailyn\, hrsg. Johann Bacher\, Waltraud Kannonier-Finster und Meinrad Ziegler. Wien: Edition Konturen.
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SUMMARY:Vision schlägt Krise
DESCRIPTION:Ökosozialismus oder BarbareiZur Utopie einer gerechten Weltordnung \n\n\n\nUniv.-Prof. Dr\, Klaus Dörre \n\n\n\nKlaus Dörre stellt eingangs klar\, dass Gesellschaften\, die sich ihre Zukunft nur noch in dystopischen Szenarien vorstellen können\, auf Dauer nicht überlebensfähig sind. Deshalb versucht er einen Entwurf für eine Welt mit neujustierten Nord-Südbeziehungen im Sinne einer Utopie einer sozial gerechten Globalisierung. Dabei schlägt er eine Trias von Sozialismus\, Utopie und Nachhaltigkeit vor. Eine Utopie\, die ökologische Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit als Abwesenheit von Gewaltsamkeit begreift. Dörre fordert\, das Moment utopischen Denkens\, als Denken des geschichtlich möglich Gewordenen zurückzuholen: Für eine konkrete Utopie\, die er umrissartig in seinem Vortrag darlegen wird. \n\n\n\nUniv.-Prof. Dr. Klaus Dörre: emeritierter Soziologe an der Universität Jena; Dörre hat das Jenaer Zentrum für interdisziplinäre Gesellschaftsforschung initiiert und mitgegründet. Weiters ist Dörre ein Gründungsmitglied des Institut Solidarische Moderne. \n\n\n\nVeranstalter: VHS OÖ\, Institut für Angewandte Entwicklungspolitik\, Jahoda-Bauer-Institut\, DonauQuarz Ottensheim\, Universität Karlsruhe / Arbeitsbereich Politische PhilosophieGefördert von der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung
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SUMMARY:Von der Stille zur Revolution
DESCRIPTION:Lesung & Diskussion\n\n\n\n\n\n„Feministische Perspektiven“ heißt die neue Schriftreihe des JBI\, die sich Formen struktureller Ungleichhbehandlung von Frauen widmet – von Arbeit über Politik bis zu Männlichkeitsbildern. Die ersten fünf Ausgaben dieser Reihe sind Zentrum einer Lesung und Diskussion am 25. März 2025 um 18:30 Uhr im Central Linz. \n\n\n\nMareike Fallwickl („Und alle so still“) und Franziska Schutzbach („Revolution der Verbundenheit“) lesen aus ihren aktuellen Büchern\, die die Benachteiligung von Frauen und anderen marginalisierten Gruppen thematisieren. Im Anschluss diskutieren sie mit Expert:innen zu zentralen Fragen feministischer Debatten: \n\n\n\n\nSimon Brezina (White Ribbon) über Männlichkeitsbilder jenseits patriarchaler Normen\n\n\n\nBernd Dobesberger (JBI/SPÖ OÖ Bildung) über die Rolle von Arbeit und Bildung als Schlüssel zur Gleichstellung\n\n\n\nRenate Heitz (SPÖ OÖ Frauen) über Entwicklungen und Herausforderungen von Frauen in der Politik\n\n\n\n\nBarbara Blaha moderiert die Diskussion. \n\n\n\nIn einer Zeit\, in der frauenfeindliche und antidemokratische Tendenzen weltweit zunehmen\, sind feministische Perspektiven wichtiger denn je. Der Abend bietet Raum für Austausch\, kritische Reflexion und würdigt Frauensolidarität und Verbundenheit als revolutionäre Kräfte.  \n\n\n\n\nFotos der Veranstaltung …
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SUMMARY:Vision schlägt Krise
DESCRIPTION:Nahrung in der KriseWas wir aus der Vergangenheit des Agrar- und Ernährungssystems für dessen Zukunft lernen können \n\n\n\nUniv.-Prof. Mag. Dr. Ernst Langthaler \n\n\n\nUnser tägliches Essen hat einen schalen Beigeschmack bekommen: Abgeholzte Wälder\, vergiftete Böden\, aufgeheiztes Klima\, gequälte Nutztiere\, ausgebeutete Erntearbeitskräfte\, verdrängte Bauernfamilien\, wiederkehrende Lebensmittelskandale – all diese Probleme offenbaren die gegenwärtige Krise des globalen Agrar- und Ernährungssystems. Um Auswege zu finden\, meint Prof. Langthaler\, müssen wir zunächst begreifen\, wie wir in diese Krise geraten sind. Damit rückt er die Rolle von Landwirtschaft und Ernährung im globalen Kapitalismus seit dem 19. Jahrhundert in den Focus. \n\n\n\nUniv.-Prof. Mag. Dr. Ernst Langthaler ist Historiker und Professor für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte an der Johannes Kepler Universität Linz. Langthalers Arbeitsgebiet ist die Wirtschafts-\, Sozial- und Umweltgeschichte seit dem 19. Jahrhundert mit Schwerpunkten auf die Agrar- und Ernährungsgeschichte\, Regional- und Globalgeschichte sowie qualitative und quantitative Methodologie. \n\n\n\nVeranstalter: VHS OÖ\, Institut für Angewandte Entwicklungspolitik\, Jahoda-Bauer-Institut\, DonauQuarz Ottensheim\, Universität Karlsruhe / Arbeitsbereich Politische PhilosophieGefördert von der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung
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SUMMARY:Vision schlägt Krise
DESCRIPTION:Vision schlägt KriseZur Herausbildung utopischer Perspektiven \n\n\n\nUniv.-Prof.in Mag.a Dr.in Nadja Meisterhans \n\n\n\nNadja Meisterhans stellt als Ausgangsfrage\, ob das Corona-Krisenmanagement autoritäre Begehren in der Gesellschaft verstärkt und zu einer neuen Form von Ideologie in Politik und Gesellschaft geführt hat. Aus dialektischer Perspektive betrachtet\, könnten globale Krisen wie die Gesundheitskrise aber auch eine Chance für politische und gesellschaftliche Lernprozesse bieten. Sie legt dar\, unter welchen Voraussetzungen zivilgesellschaftliche Kritiken zur Herausbildung utopischer Perspektiven beitragen können. In dem Vortrag präsentiert sie eine ihrer Arbeiten\, die darauf abzielt\, eine Theorie zur Reflexion der Ursprünge und Auswirkungen des autoritären Populismus im Horizont der Vielfachkrise in einer umfassenden Perspektive zu entwickeln und zum anderen Wege aus der autoritär-populistischen Krise der (neo-)liberalen Demokratie aufzuzeigen. \n\n\n\nUniv.-Prof.in Mag.a Dr.in Nadja Meisterhans ist Soziologin an der Karlshochschule – International University Karlsruhe – im Arbeitsbereich Politische Philosophie mit Schwerpunkt auf Global Governance\, Zivilgesellschaft und Soziale Bewegungen. Aktuelles DFG-Forschungsprojekt mit dem Titel „Dialektik der Pandemie: Zwischen Autoritarismus und Utopie?“ \n\n\n\nVeranstalter: VHS OÖ\, Institut für Angewandte Entwicklungspolitik\, Jahoda-Bauer-Institut\, DonauQuarz Ottensheim\, Universität Karlsruhe / Arbeitsbereich Politische PhilosophieGefördert von der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung
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SUMMARY:Marie Jahoda: Ungelebte Leben
DESCRIPTION:Unter dem Titel „Rekonstruktionen meiner Leben“ sind im April die autobiografischen Erinnerungen Marie Jahodas (1907-2001) in der Edition Konturen erschienen. In dem Buch erzählt sie über ihre jüdische Herkunft\, über die Beziehung zu ihrer Tochter Lotte\, über ihr Leben und Überleben als Widerstandskämpferin gegen das autoritär-faschistische Regime in Österreich sowie über ihre Laufbahn als kritische Sozialforscherin in den USA und England. Die Autobiografie macht deutlich\, wie sehr diese Frau in ihrem Denken und Handeln die historischen Grenzen für einen weiblichen Lebensverlauf überschritten hat. Briefe aus den Jahren 1939 bis 1948 und ein Essay der Tochter Lotte Bailyn vertiefen die Perspektive. Alle Dokumente sind historisch kontextualisiert und kommentiert. \n\n\n\nMeinrad Ziegler und Birgit Birnbacher im Gespräch über Marie Jahodas „Rekonstruktionen“\, das gelebte und die ungelebten Leben der Sozialwissenschaftlerin und Ausnahmepersönlichkeit. 
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SUMMARY:Marie Jahoda: Rekonstruktionen meiner Leben
DESCRIPTION:Am Freitag\, 14. Februar 2025 liest Maria Hofstätter aus „Rekonstruktionen meiner Leben„\, der Autobiografie von Marie Jahoda. In diesem Buch erzählt die in Wien geborene\, weltbekannte Sozialpsychologin Marie Jahoda (1907-2001) über ihre jüdische Herkunft\, über die Beziehung zu ihrer Tochter Lotte\, über ihr Leben und Überleben als Widerstandskämpferin gegen das autoritär-faschistische Regime in Österreich sowie über ihre Laufbahn als kritische Sozialforscherin in den USA und England. \n\n\n\nMaria Hofstätter liest. Inga Lynch\, Liedermacherin\, begleitet die Lesung musikalisch\, über Marie Jahoda sprechen Johann Bacher und Meinrad Ziegler (JKU/Mitherausgeber).
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SUMMARY:„… den Tatbestand leugnen\, nicht die Gesinnung“
DESCRIPTION:Engelbert Dollfuß entschied 1933\, anstelle der parlamentarischen Demokratie eine autoritäre Diktatur in Österreich zu errichten. Die Veranstaltung erzählt vom Schicksal dreier Aktivist:innen\, die für Demokratie ihr Leben riskiert oder verloren haben: von der Sozialforscherin Marie Jahoda\, ihrem Mitarbeiter Fritz Keller und vom jungen ehemaligen Angehörigen des Schutzbundes\, Josef Gerl. \n\n\n\nMaria Hofstätter liest aus „Akteneinsicht. Marie Jahoda in Haft“. Andreas Kranebitter\, Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes\, und Meinrad Ziegler\, Soziologe der JKU\, erläutern historische Zusammenhänge. Inga Lynch\, Liedermacherin\, begleitet mit Gitarre und Gesang. \n\n\n\n\nProgrammheft
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LOCATION:AK Oberösterreich\, Volksgartenstraße 40\, Linz\, 4020\, Austria
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SUMMARY:"… den Tatbestand leugnen\, nicht die Gesinnung"
DESCRIPTION:Maria Hofstätter liest Marie Jahoda\n\n\n\nAm 27. November 1936 wurde die Sozialforscherin Marie Jahoda – weltberühmt durch ihre Studie »Die Arbeitslosen von Marienthal«\, ein Klassiker der empirischen Soziologie – an ihrem Arbeitsplatz verhaftet. Die politische Polizei hielt sie für ein führendes Mitglied der Revolutionären Sozialisten. \n\n\n\nNach der Errichtung einer autoritären Diktatur unter Engelbert Dollfuß kam es am 12. Februar 1934 kam es zum Aufstand des sozialdemokratischen Schutzbundes\, der niedergeschlagen wurde. In den folgenden Jahren wurde weiterhin im Untergrund politischer Widerstand geleistet. Die Veranstaltung erzählt vom Schicksal dreier Aktivist:innen\, die für Demokratie ihr Leben riskiert oder verloren haben: von der Sozialforscherin Marie Jahoda\, ihrem Mitarbeiter Fritz Keller und vom jungen ehemaligen Angehörigen des Schutzbundes\, Josef Gerl. \n\n\n\nMaria Hofstätter liest aus dem Buch »Akteneinsicht. Marie Jahoda in Haft«. Andreas Kranebitter vom Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes erläutert historische Zusammenhänge und Liedermacherin Inga Lynch begleitet den Abend musikalisch. \n\n\n\nFlyer zur Veranstaltung
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LOCATION:Rabenhof Theater\, Rabengasse 3\, Wien\, 1030\, Austria
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SUMMARY:Marie Jahoda. Rekonstruktionen meiner Leben
DESCRIPTION:Marie Jahoda schreibt in „Rekonstruktionen meiner Leben“ über ihre Herkunft aus einem assimilierten jüdischen Elternhaus\, über Leben und Überleben als Widerstandskämpferin gegen die faschistischen Regierungen in Europa und über ihre Laufbahn als Sozialpsychologin in den USA und in England. \n\n\n\nMaria Hofstätter und Meinrad Ziegler lesen im Veranstaltungssal des DÖW aus dem im Mai erschienenen Band\, Inga Lynch begleitet die Lesung musikalisch. \n\n\n\nFlyer zur Veranstaltung
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LOCATION:DÖW – Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes\, Wipplingerstraße 6\, Wien\, 1010\, Austria
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SUMMARY:TOO MUCH - Was es kostet\, eine Frau zu sein
DESCRIPTION:Geld\, Energie\, Zeit\, Macht – von Frauen wird in vielen Bereichen mehr verlangt. Lea Joy Friedel legt mit TOO MUCH die versteckten Mehrkosten offen\, die Frauen im Alltag tragen müssen. Mit scharfem Blick und Humor deckt sie auf\, wie  patriarchale Strukturen Frauen benachteiligen und was für eine gerechtere Zukunft nötig ist. \n\n\n\nLea Joy Friedel gibt einen Einblick in ihr neues Buch TOO MUCH! Was es kostet\, eine Frau zu sein. Anschließend diskutieren Expertinnen über strukturelle Ungleichheiten\, Gewalt an Frauen – und mögliche Auswege. \n\n\n\nDiskussion: \n\n\n\nLea Joy Friedel: Autorin und AktivistinSabine Schatz: Vorsitzende Verein Frauenhaus Mühlviertel und SP-NationalratsabgeordneteDagmar Andree: Leiterin der Abteilung Wirtschafts-\, Sozial- & Gesellschaftspolitik der AK OÖ \n\n\n\nBegrüßung: Renate HeitzModeration: Laura Wiednig \n\n\n\nDie Veranstaltung findet im Rahmen der 16 Tage gegen Gewalt an Frauen statt.Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen Marie Jahoda – Otto Bauer Institut und den SPÖ Frauen Oberösterreich.
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SUMMARY:Marie Jahoda: Rekonstruktionen meiner Leben
DESCRIPTION:Die Lebenserinnerungen der Sozialwissenschafterin erstmals in Buchform. Die Schauspielerin Maria Hofstätter präsentiert Rekonstruktionen meiner Leben zusammen mit Ko-Herausgeber Meinrad Ziegler. \n\n\n\nDie 1907 in Wien geborene Marie Jahoda erzählt über ihre Sozialisation durch das Rote Wien\, ihr Leben und Überleben als Widerstandskämpferin gegen den Austrofaschismus sowie über ihre Laufbahn als Sozialpsychologin in den USA und in England. Briefe aus den Jahren 1939 bis 1948 sowie ein Essay der Tochter Lotte Bailyn erweitern die Perspektive der persönlichen Erinnerungen. Alle Dokumente sind historisch kontextualisiert und kommentiert. \n\n\n\nLesung: Maria Hofstätter \n\n\n\nModeration: Günter Kaindlstorfer
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SUMMARY:„Wie’s kommt\, das Leben“
DESCRIPTION:Maria Hofstätter liest Marie Jahoda\n\n\n\nMarie Jahoda ist vielen als Ko-Autorin der Studie „Die Arbeitslosen von Marienthal“ aus dem Jahr 1933 bekannt. Kurz zuvor entstand ihre Dissertation\, die einen lebendigen Eindruck von den Lebens- und Arbeitsverhältnissen in Österreich um 1900 erlaubt. Jahoda portraitierte Frauen und Männern der „arbeitenden Klassen“ auf Grundlage von Interviews\, die sie um 1930 in den damaligen Altenheimen des Roten Wien gemacht hat. Die Protokolle vermitteln einen Zugang zum Alltag einfacher Menschen in Zeiten sozialen und politischen Wandels. Wir erfahren\, wie sie aufgewachsen sind\, wo und wie sie gearbeitet\, wen sie geliebt\, worüber sie gelacht haben und wie sie mit Krankheit\, Alter und dem Tod umgegangen sind. \n\n\n\nMarie Jahoda wurde 1907 in Wien in eine jüdische Familie geboren\, engagierte sich für das Rote Wien und wurde 1937 unter dem Austrofaschismus wegen ihrer politischen Widerständigkeit verhaftet. Neun Monate verbrachte sie im Gefängnis\, bevor sie 1937 aus Österreich nach London emigrieren musste. 1945 ging sie für 13 Jahre in die USA\, wo sie als Professorin an der New York University arbeitete. 1958 kehrte sie nach England zurück und wirkte an der University of Sussex. 2001 starb sie als eine der großen Persönlichkeiten der europäischen Sozialdemokratie in ihrem 95. Lebensjahr. \n\n\n\nDie bekannte Schauspielerin Maria Hofstätter liest aus den von Marie Jahoda verfassten Lebensgeschichten. \n\n\n\nMeinrad Ziegler\, Soziologe und gemeinsam mit Johann Bacher und Waltraud Kannonier-Finster Herausgeber der Marie Jahoda Edition\, führt in die sozialgeschichtlichen Kontexte ihrer Arbeit ein. Inga Lynch\, Blues und Country Musikerin\, begleitet die Lesung mit Gesang und Gitarre.
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SUMMARY:Welche Arbeit braucht der Mensch?
DESCRIPTION:Eine Reise ins Eastern Valley mit Maria Hofstätter\, Inga Lynch & Meinrad Ziegler\n\n\n\nIm Jahr 1937 führte Marie Jahoda eine Feldforschung über ein genossenschaftliches Selbsthilfeprojekt für arbeitslose  Bergarbeiter im Eastern Valley\, Südwales\, durch. Dieses soziale Experiment bot Betroffenen die Möglichkeit\, durch kooperative Arbeit den Eigenbedarf an Lebensmitteln und täglichen Gebrauchsgütern zu produzieren.In der Veranstaltung wird das Projekt als kritische Auseinandersetzung mit der zerstörerischen Dimension kapitalistischer Industrieproduktion thematisiert. Es verweist auf integrative und ermächtigende Aspekte der Erwerbsarbeit. Und es kann als frühes historisches Beispiel einer aktiven Arbeitsmarktpolitik gelesen werden. \n\n\n\nDer Abend zeigt das Projekt aus unterschiedlichen Perspektiven:– Einführung in die historischen Hintergründe– Dokumentarfilm aus dem Jahr 1936 über das Projekt (15 min.)– Lesung aus dem Forschungsbericht von Marie Jahoda– Songs aus der Bergarbeiterkultur \n\n\n\nMöglichkeit zur Diskussion im Anschluss. \n\n\n\nMitwirkende: \n\n\n\n\nMeinrad Ziegler kontextualisiert.\n\n\n\nMaria Hofstätter\, Theater- und Filmschauspielerin\, liest.\n\n\n\nInga Lynch\, Blues-Sängerin\, begleitet mit Gitarre und Gesang.
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LOCATION:Tribüne Linz\, Eisenhandstraße 43\, Linz\, 4020\, Austria
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SUMMARY:Marie Jahoda: Lachend mich mit dem Teufel schlagen
DESCRIPTION:Maria Hofstätter liest aus der Autobiografie von Marie Jahoda\nIn „Rekonstruktionen meiner Leben“ erzählt die 2001 verstorbene Marie Jahoda von ihrer Herkunft\, ihrer Tochter Lotte\, ihrer Zeit als Widerstandskämpferin sowie über ihre Laufbahn als politisch engagierte Sozialforscherin in den USA und England. Dabei  zeugt ihr Denken und Handeln klar\, wie sehr sehr sie die historischen Grenzen für einen weiblichen Lebensverlauf überschritten hat. \nBriefe aus den Jahren 1939 bis 1948 und ein Essay der Tochter Lotte Bailyn erweitern die Perspektive der persönlichen Erinnerung. \nMitwirkende: \n\nMaria Hofstätter\, Theater- und Filmschauspielerin\, liest.\nInga Lynch\, Blues-Sängerin\, begleitet mit Gitarre und Gesang.\nMeinrad Ziegler\, Soziologe und Mit-Herausgeber\, kommentiert.
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LOCATION:Alter Bauhof Ottensheim\, Rodlstraße 19\, Ottensheim\, 4100\, Österreich
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SUMMARY:Marie Jahoda: Lachend mich mit dem Teufel schlagen
DESCRIPTION:Maria Hofstätter liest aus der Autobiografie von Marie Jahoda\nEnde März erscheint unter dem Titel „Rekonstruktionen meiner Leben“ die Autobiografie der in Wien geborenen Sozialpsychologin Marie Jahoda (1907-2001). In der Veranstaltung werden Episoden und Szenen aus ihrem Leben gelesen und mit historischer Kontextualisierung und musikalischer Rahmung vermittelt. \nIn dem Buch erzählt Marie Jahoda über ihre jüdische Herkunft\, über die Beziehung zu ihrer Tochter Lotte\, über ihr Leben und Überleben als Widerstandskämpferin gegen das autoritär-faschistische Regime in Österreich sowie über ihre Laufbahn als kritische Sozialforscherin in den USA und England. Die Autobiografie macht deutlich\, wie sehr diese Frau in ihrem Denken und Handeln die historischen Grenzen für einen weiblichen Lebensverlauf überschritten hat. \nAls politisch engagierte\, verantwortungsbewusste Sozialforscherin hat sich Jahoda immer für soziale Gerechtigkeit\, die soziale Bedeutung von Arbeit und eine Humanisierung der Arbeitswelt eingesetzt. \nDas Buch enthält auch einen Essay ihrer Tochter Lotte Bailyn. Sie lebt in Boston/USA\, ist Sozialpsychologin und praktiziert ähnlich wie Jahoda eine „lebensnahe Sozialforschung“. Mit empirischen Projekten versucht sie zu zeigen\, wie eine radikale Umgestaltung betrieblicher Organisationen ermöglichen würde\, dass Frauen ihren Platz nicht nur in Familien\, sondern auch in gesellschaftlichen Arbeitswelten finden können. \nMitwirkende: \n\nMaria Hofstätter\, Theater- und Filmschauspielerin\, liest.\nInga Lynch\, Blues-Sängerin\, begleitet mit Gitarre und Gesang.\nChristian Fleck\, Soziologe\, und Meinrad Ziegler\, Soziologe und Mit-Herausgeber\, kommentieren.\n\n 
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DESCRIPTION:Maria Hofstätter liest aus der Autobiografie von Marie Jahoda\nEnde März erscheint unter dem Titel „Rekonstruktionen meiner Leben“ die Autobiografie der in Wien geborenen Sozialpsychologin Marie Jahoda (1907-2001). Die Veranstaltung vermittelt Episoden und Szenen aus dem Leben dieser faszinierenden Frau. \nIn dem Buch erzählt Marie Jahoda über ihre jüdische Herkunft\, über die Beziehung zu ihrer Tochter Lotte\, über ihr Leben und Überleben als Widerstandskämpferin gegen das autoritär-faschistische Regime in Österreich sowie über ihre Laufbahn als kritische Sozialforscherin in den USA und England. Die Autobiografie macht deutlich\, wie sehr diese Frau in ihrem Denken und Handeln die historischen Grenzen für einen weiblichen Lebensverlauf überschritten hat. \nAls politisch engagierte\, verantwortungsbewusste Sozialforscherin hat sich Jahoda immer für soziale Gerechtigkeit\, die soziale Bedeutung von Arbeit und eine Humanisierung der Arbeitswelt eingesetzt. \nDas Buch enthält auch einen Essay ihrer Tochter Lotte Bailyn. Sie lebt in Boston/USA\, ist Sozialpsychologin und praktiziert ähnlich wie Jahoda eine „lebensnahe Sozialforschung“. Mit empirischen Projekten versucht sie zu zeigen\, wie eine radikale Umgestaltung betrieblicher Organisationen ermöglichen würde\, dass Frauen ihren Platz nicht nur in Familien\, sondern auch in gesellschaftlichen Arbeitswelten finden können. \nMitwirkende: \n\nMaria Hofstätter\, Theater- und Filmschauspielerin\, liest.\nInga Lynch\, Blues-Sängerin\, begleitet mit Gitarre und Gesang.\nSonja Ablinger und Meinrad Ziegler sprechen über Marie Jahoda.\n\n 
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DESCRIPTION:Maria Hofstätter liest aus der Autobiografie von Marie Jahoda\nEnde März erscheint unter dem Titel „Rekonstruktionen meiner Leben“ die Autobiografie der in Wien geborenen Sozialpsychologin Marie Jahoda (1907-2001). Die Veranstaltung vermittelt Episoden und Szenen aus dem Leben dieser faszinierenden Frau. \nIn dem Buch erzählt Marie Jahoda über ihre jüdische Herkunft\, über die Beziehung zu ihrer Tochter Lotte\, über ihr Leben und Überleben als Widerstandskämpferin gegen das autoritär-faschistische Regime in Österreich sowie über ihre Laufbahn als kritische Sozialforscherin in den USA und England. Die Autobiografie macht deutlich\, wie sehr diese Frau in ihrem Denken und Handeln die historischen Grenzen für einen weiblichen Lebensverlauf überschritten hat. \nAls politisch engagierte\, verantwortungsbewusste Sozialforscherin hat sich Jahoda immer für soziale Gerechtigkeit\, die soziale Bedeutung von Arbeit und eine Humanisierung der Arbeitswelt eingesetzt. \nDas Buch enthält auch einen Essay ihrer Tochter Lotte Bailyn. Sie lebt in Boston/USA\, ist Sozialpsychologin und praktiziert ähnlich wie Jahoda eine „lebensnahe Sozialforschung“. Mit empirischen Projekten versucht sie zu zeigen\, wie eine radikale Umgestaltung betrieblicher Organisationen ermöglichen würde\, dass Frauen ihren Platz nicht nur in Familien\, sondern auch in gesellschaftlichen Arbeitswelten finden können. \nMitwirkende: \n\nMaria Hofstätter\, Theater- und Filmschauspielerin\, liest.\nInga Lynch\, Blues-Sängerin\, begleitet mit Gitarre und Gesang.\nSonja Ablinger und Meinrad Ziegler sprechen über Marie Jahoda.\n\n 
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SUMMARY:Marie Jahoda: Pionierin\, Rebellin\, Lehrerin für Generationen
DESCRIPTION:Maria Hofstätter liest aus der Autobiografie von Marie Jahoda\nIn „Rekonstruktionen meiner Leben“ erzählt die 2001 verstorbene Marie Jahoda von ihrer Herkunft\, ihrer Tochter Lotte\, ihrer Zeit als Widerstandskämpferin sowie über ihre Laufbahn als politisch engagierte Sozialforscherin in den USA und England. Dabei zeugt ihr Denken und Handeln klar\, wie sehr  sie die historischen Grenzen für einen weiblichen Lebensverlauf überschritten hat. \nBriefe aus den Jahren 1939 bis 1948 und ein Essay der Tochter Lotte Bailyn erweitern die Perspektive der persönlichen Erinnerung. \nMitwirkende: \n\nMaria Hofstätter\, Theater- und Filmschauspielerin\, liest.\nInga Lynch\, Blues-Sängerin\, begleitet mit Gitarre und Gesang.\nMeinrad Ziegler\, Soziologe und Mit-Herausgeber\, kommentiert.
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