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SUMMARY:Überreichtum & Demokratie. Im Gespräch mit Marlene Engelhorn.
DESCRIPTION:Wie ist Reichtum verteilt? Was geschieht\, wenn immer mehr Vermögen in immer weniger Händen liegt? Und was bedeutet die wachsende soziale Ungleichheit für unsere Demokratie? \n\n\n\nThomas Pilgerstorfer spricht mit Marlene Engelhorn und Stephan Pühringer über Überreichtum\, seine Folgen und die Frage: Wie kommen wir da wieder raus? \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nTickets
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SUMMARY:Maria Hofstätter liest aus Josef Finster
DESCRIPTION:Die Vernichtung eines UnbequemenBad Ischl – Linz – Ottensheim – Dachau – Flossenbürg \n\n\n\n\n\nDas Buch von Waltraud Kannonier-Finster und Meinrad Ziegler erzählt die Geschichte eines Linzers\, der 1938\, ohne zu wissen warum\, von der Kriminalpolizei verhaftet und nach Dachau deportiert wurde. Er starb wenig später im Konzentrationslager Flossenbürg. \n\n\n\nIm Jahr 1900 geboren\, lebte Josef Finster in den 1920er und 1930er Jahren unter prekären Verhältnissen in den Linzer Barackenlagern. Im Mai 1920 beteiligte er sich an einer der Linzer Hungerdemonstrationen\, bei der es auch Tote und Verletzte gab. Er wurde verhaftet und zu vier Monaten Kerker wegen „Mitschuld an einem Auflauf“ verurteilt. Die Haft verbüßte er im Gefängnis Ottensheim. \n\n\n\nDanach wurde er einige Male wegen kleinerer Eigentumsdelikte gerichtlich belangt und verbüßte dafür Haftstrafen. Im Juni 1938 verhaftete Linzer Kriminalpolizei ihn und hunderte andere Männer mit Vorstrafen. Die Nationalsozialisten betrachteten sie als potenziell gefährliche Verbrecher. Die SS deportierte sie in Konzentrationslager. Die meisten haben die Zwangsarbeit dort nicht überlebt.. \n\n\n\nJosef Finster steht stellvertretend für viele andere\, die aus sozialen Gründen keinen Platz in der nationalsozialistischen Volksgemeinschaft hatten\, als „gemeinschaftsfremd“ galten und deshalb der Verfolgung und Vernichtung ausgesetzt waren. \n\n\n\n \n\n\n\nMaria Hofstätter\, Theater- und Filmschauspielerin\, liest.Meinrad Ziegler kontextualisiert.Toni Burger begleitet auf der Violine.
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SUMMARY:LAHEA | Romandebüt
DESCRIPTION:Lesung und Diskussion mit Autorin Lisa-Viktoria Niederberger\n\n\n\n\n\n\n\nMit eindringlicher Sprache erzählt Lisa-Viktoria Niederberger in ihrem Romandebüt „LAHEA“ von einer Welt zwischen archaischem Tun und fortschrittlicher Vision\, von einer Gesellschaft zwischen Fürsorge und Verrat – und davon\, wie weit eine Gemeinschaft gehen darf\, wenn sie der Gewalt standhalten will\, ohne selbst gewalttätig zu werden. Nach der Lesung übersetzen wir diese Denkansätze im Rahmen einer Diskussion in unsere Realität. \n\n\n\n\n\nLisa-Viktoria Niederberger. Foto: Jasmin Walter\n\n\n\n\n\nEine Kooperation zwischen den SPÖ Frauen Oberösterreich und dem Jahoda-Bauer-Institut. Es handelt sich um eine Veranstaltung im Rahmen der „16 Tage gegen Gewalt an Frauen* und Mädchen“. \n\n\n\nEinlass ab 17:15 Uhr
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SUMMARY:MARIA HOFSTÄTTER liest Marie Jahoda
DESCRIPTION:Ein eindrucksvolles Zusammenspiel aus Lesung\, Biografie & Musik\n\n\n\n\n\nDie vielfach ausgezeichnete Schauspielerin Maria Hofstätter leiht der außergewöhnlichen Sozialpsychologin Marie Jahoda ihre Stimme und macht deren bewegende Lebensgeschichte in einer eindrucksvollen Verbindung aus Lesung\, Gespräch und Musik erlebbar. \n\n\n\n2024 erschienen unter dem Titel Rekonstruktionen meines Lebens die autobiografischen Erinnerungen der in Wien geborenen Sozialpsychologin Marie Jahoda (1907–2001). In diesem beeindruckenden Werk erzählt sie von ihrer jüdischen Herkunft\, der engen Beziehung zu ihrer Tochter Lotte sowie von ihrem mutigen Widerstand gegen das Dollfuß-Schuschnigg-Regime. Sie berichtet von ihrer Verhaftung\, der erzwungenen Emigration nach England im Jahr 1937 und ihrem weiteren Weg als international anerkannte Sozialforscherin in England und den USA. \n\n\n\nJahodas Erinnerungen zeigen eindrucksvoll\, wie sie mit ihrem Denken und Handeln die gesellschaftlichen Grenzen ihrer Zeit überschritt und neue Maßstäbe für Wissenschaft\, Demokratie und gesellschaftliches Engagement setzte. Auch Auszüge aus Briefen aus den Jahren 1939 bis 1948 sowie ein persönlicher Essay von Jahodas Tochter werden von Maria Hofstätter gelesen und eröffnen berührende Einblicke in Marie Jahodas Leben und Wirken. \n\n\n\nDer Abend verbindet Lesung\, Gespräch und Musik zu einer eindrucksvollen Annäherung an das Leben einer außergewöhnlichen Frau. Der Soziologe Christian Fleck führt in die Biografie Marie Jahodas ein\, während der Mitherausgeber Meinrad Ziegler die gelesenen Texte in ihren biografischen und historischen Kontext einordnet. Musikalisch begleitet wird die Lesung durch Inga Lynch mit Gesang und Gitarre. Freuen Sie sich auf einen stimmungsvollen Abend\, der in vergangene Zeiten entführt und zugleich vielfältige Bezüge zu unserem Leben im Hier und Jetzt herstellt. \n\n\n\nMitwirkende: \n\n\n\nMaria Hofstätter\, Schauspielerin aus Oberösterreich\, bekannt aus zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen\, lebt in Wien. \n\n\n\nInga Lynch\, Liedermacherin aus Gmunden\, Sängerin und Liedermacherin\, verbindet US-amerikanische Folk und Blues-Musik mit europäischen Traditionen. \n\n\n\nChristian Fleck\, Soziologe an der Universität Graz\, forscht zur Geschichte der Soziologie in Österreich und zu den aus Österreich vertriebenen Sozialwissenschaftlern\, darunter auch Marie Jahoda. \n\n\n\nMeinrad Ziegler\, Soziologe an der Universität Linz\, gibt seit 2017 gemeinsam mit Johann Bacher und Waltraud Kannonier-Finster eine mehrbändige Marie Jahodas Edition heraus.
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LOCATION:Bildungsforum bei den Minoriten\, Minoritensaal\, Mariahiferplatz 3\, Graz\, 8020\, Austria
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