Wie entwickeln sich Löhne und Managergehälter?Am schönsten sieht die Grafik übrigens auf einem Computerbildschirm aus 😉 Der Abstand zwischen den Gehältern von MitarbeiterInnen und ManagerInnen wächst rasant. In den wichtigsten börsennotierten Unternehmen verdienten 2003 in Österreich Vorstände das 20-fache, 2015 war es schon das 51-fache der MitarbeiterInnen. ATX ManagerInnen verdienen im Schnitt 1,5 Millionen Euro brutto im Jahr bzw. 110.000 […]
weiterlesen >
Kinderarmut – ein lösbares ProblemUm Kinderarmut keinen Platz zu geben, braucht es öffentliche Strukturen, die für einen Ausgleich sorgen und Unterstützung bieten. Ein Beispiel dafür ist die Einführung der ganztägig-verschränkten Schule für alle Kinder, um gleiche Möglichkeiten zu bieten und Unterschiede in der Herkunft auszugleichen. Damit werden die Kinder und ihre Talente bestmöglich gefördert.
weiterlesen >
Wer wieviel erbt:„Wer hat, dem wird gegeben.“ Dieser Satz trifft vor allem bei Erbschaften zu: Im reichsten Prozent erben fast 8 von 10 Personen im Schnitt 3,3 Millionen Euro. Bei den restlichen 99% der ÖsterreicherInnen sieht es ganz anders aus: hier können nur 3 von 10 Personen auf ein Erbe hoffen.
weiterlesen >
Wie wohnen wir?Wohnen ist ein zentraler Bestandteil wenn es um die Lebensqualität geht. Doch wie leben und wohnen wir in (Ober-) Österreich?
weiterlesen >
Stimmt das Verhältnis noch?Der Abstand zwischen den mittleren Gehältern von MitarbeiterInnen und den ManagerInnen wächst rasant. In den wichtigsten börsennotierten Unternehmen verdienten 2003 in Österreich Vorstände das 20-fache des mittleren Einkommens, 2015 war es schon das 51-fache.
weiterlesen >
So leben wir in (Ober-) ÖsterreichUnsere aktuelle Analyse bezieht sich auf das Bundesland Oberösterreich. Unter dem Titel „So leben wir in Oberösterreich“ haben wir dazu die wichtigsten Kennzahlen, Daten und Fakten in den Bereichen Arbeit, Bildung oder Gleichberechtigung zusammengefasst.
weiterlesen >
Krisenpolitik im Vergleich: Griechenland, Portugal und Irlandie Krisenpolitik unterscheidet sich wesentlich innerhalb der Eurozone. Obwohl der Sparimperativ noch dominant ist, gibt es dezente, aber signifikante Unterschiede. Zur PDF-Version Im Zuge der Eurokrise wurden mehrere institutionelle Veränderungen vorgenommen, um die wirtschaftliche Entwicklung der einzelnen Mitgliedstaaten zu begleiten und untereinander zu koordinieren. Das Ziel der Maßnahmen ist es die Schuldenstände der Staaten zu […]
weiterlesen >
Entwicklung von Produktivität und ArbeitszeitDie Zahlen zeigen: Wir werden beim Arbeiten immer produktiver. Das bedeutet, dass für die Produktion einer bestimmten Menge an Gütern weniger Arbeitszeit notwendig ist als bisher. Die Zahlen zeigen aber auch: Die Stunden die wir arbeiten müssen, werden wieder mehr. Das ist unlogisch. Denn eigentlich haben wir uns durch den Zugewinn an Produktivität mehr Lebensqualität […]
weiterlesen >
Macrons ProgrammEmmanuel Macron als neuer Präsidenten Frankreichs steht vor großen europäischen Herausforderungen, vor allem im Bereich der Währungs- und Wirtschaftspolitik, Flucht- und Migrationspolitik sowie der gefährlich hohen Jugendarbeitslosigkeit an Europas Peripherie. Sieht man sich das Programm seiner Bewegung En Marche an, steht das Bekenntnis zu einem stärkeren und gerechteren Europa im Mittelpunkt.
weiterlesen >
Die längst fällige Lohnerhöhung im NiedriglohnsektorDie Regierung hat den SozialpartnerInnen einen klaren Auftrag erteilt: Eine Einigung in Sachen Mindestlohn. Was bringt so ein Mindestlohn eigentlich?
weiterlesen >
Gleicher Lohn für gleiche ArbeitVerdient ein Mann 100 Euro, verdient eine Frau nur 78,3 Euro. Im Jahr sind das somit rund 10.800 Euro, die Frauen (brutto) weniger verdienen.
weiterlesen >
Wie profitieren Frauen vom digitalen Wandel?Die Arbeitswelt verändert sich laufend. Mit der Digitalisierung erhöht sich das Tempo der Transformation. Dabei stellt sich die Frage: Wie profitieren Frauen vom digitalen Wandel und sind Frauen anders betroffen als Männer?
weiterlesen >
Gründe & Lösungen für den KlimawandelÜberblick über die Hintergründe für den Klimawandel
weiterlesen >
Von freien zu zivilisierten MärktenEs braucht neue Orientierungsrahmen in der Wirtschaft, weil Geld und Profit oft falsche Wege weisen. Wie können wir die Märkte in den Griff kriegen? Mit einem neuen Blickwinkel und klaren Handlungsvorschlägen für dieses schon lange diskutierte Problem wurden die Linzer Ökonomen Jakob Kapeller, Bernhard Schütz und Dennis Tamesberger von einer Jury unter dem Vorsitz von […]
weiterlesen >
Der Handel mit dem Klima.195 Staaten haben sich beim Pariser Abkommen 2015 geeinigt: Die Erderwärmung soll nicht mehr als 2°C über das Niveau vor der Industrialisierung steigen. Beim aktuellen Trend ist diese Grenze in 20 Jahren überschritten. Deshalb sind immense politische und ökonomische Veränderungen notwendig, die weit über die aktuell diskutierten Vorschläge und Strategien hinausgehen müssen.
weiterlesen >
Happy Birthday, Marie!Heute vor 110 Jahren, am 26. Jänner 1907 wurde unsere Namensgeberin und unser Vorbild Marie Jahoda in Wien geboren.
weiterlesen >
Wir brauchen Dich!Wir brauchen Dich. Um in Zukunft gute Arbeit leisten zu können, ist es wichtig zu wissen wie Du unsere Arbeit bewertest, welche Themen Dir am Herzen liegen und welche Formate Dich besonders ansprechen. Danke für Deine Unterstützung.
weiterlesen >
Perspektiven GesamtausgabeIn den „Perspektiven“ kommentiert das Jahoda-Bauer Institut in regelmäßigen Abständen aktuelle gesellschaftspolitische Themen und Streitfragen. Auf der Grundlage von wissenschaftlichen Untersuchungen bieten wir Hintergrundinformationen zu brennenden Fragestellungen und wollen wir politische Diskussionen versachlichen und vertiefen. Es ist uns eine Freude, diese Kommentare hier in einer Gesamtschau als Buch präsentieren zu können.
weiterlesen >
Wir wissen, was wir 2016 getan habenWie wollen wir unsere Zukunft gestalten? Welche Ideen setzen sich durch? Was wird gemeinhin als vernünftig angesehen? Diese Fragen stellen sich bei vielen Themen die in der Öffentlichkeit diskutiert werden.
weiterlesen >
Wie Europa noch zu retten ist:Weder Europa noch Österreich finden derzeit Wege um die weiter anhaltend hohe Arbeitslosigkeit effektiv zu senken. Um Lösungen für dieses brennende Problem zu entwickeln müssen die gesamtwirtschaftlichen Zusammenhänge diskutiert werden. Es geht um staatliche Investitionen, Beschäftigungsprogramme sowie Umverteilung als Alternativen zum derzeitigen Stillstand.
weiterlesen >
Wie multinationale Konzerne die Allgemeinheit prellenDie Europäische Kommission schätzt, dass multinationale Konzerne rund 30% geringere Ertragssteuern zahlen als Klein- und Mittelbetriebe (KMUs). Die vielen Berichte über Gewinnverschiebung und Steueroptimierung lassen viele Menschen zweifeln, ob die großen Unternehmen ihren gerechten Anteil leisten, gerade dann wenn in Zeiten knapper Budgets vielerorts gespart wird. Wie verschieben die Konzerne ihre Gewinne? Wie hoch sind die Steuerausfälle für den Staat? Und: Was kann dagegen unternommen werden?
weiterlesen >
Berechnung des Steuerentgangs durch MultisErläuterungen zu den Berechnungen des Steuerentgangs.
weiterlesen >
Equal Pay DayGleicher Lohn für gleiche Arbeit ist keine Selbstverständlichkeit. Auch dieses Jahr gibt es signifikante Unterschiede beim Gehalt zwischen Mann und Frau. Ab dem 11. Oktober, dem EQUAL PAY DAY, arbeiten Frauen im Bundesschnitt bis zum Jahresende unentgeltlich.
weiterlesen >
Die Revolution entlässt ihre KinderWir haben uns für den Standard mit der Austeritätspolitik, jenen die sie immer noch befürworten und der aktuellen innen- und europapolitischen Diskussion anlässlich des FAZ Kommentars von auseinandergesetzt.
weiterlesen >
Kehrtwende in Europaundeskanzler Christian Kern hat mit seinem jüngsten Kommentar in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" einen Nerv der Zeit getroffen, beobachtet man die nationalen und internationalen Reaktionen.
weiterlesen >
Ronja verdient mehr – Hier die GIFsAnlässlich des Equal Pay Day haben wir www.ronja-verdient-mehr.at aktualisiert und ihr neue GIFs geschenkt.
weiterlesen >
19. September – International Stop Austerity DayWir feiern gemeinsam den internationalen Tag gegen die Austeritätspolitik! Bereits über 100 Organisationen sowie zahlreiche Mitglieder des europäischen Parlaments, nationale Gewerkschaften und WissenschaftlerInnen unterstützen die #Stop-Austerity Kampagne. Mit vielen verschiedenen Aktionen in mehr als 20 europäischen Ländern wird über die negativen Folgen der Sparpolitik informiert.
weiterlesen >
Austerität in Theorie und PraxisDie Stimmen für striktere Sparpolitik in Europa verstummen nicht. Trotz immer klarer ersichtlichen negativen sozialen und wirtschaftlichen Folgen, halten viele PolitikerInnen an den Sparmaßnahmen fest. Die trügerische Idee hinter diesen Reformen wird zu selten benannt: Austerität.
weiterlesen >
Revolution beim IWF?Der Internationale Währungsfond (IWF) verursachte vor kurzem große Aufregung, als er einen kritischen Artikel zur neoliberalen Wirtschaftspolitik mit dem Titel „Neoliberalism: Oversold?“ veröffentlichte. Drei Ökonomen kritisieren darin mit einer ungewohnten Klarheit die Auswirkungen von Sparpolitik und der globalen Öffnung der Finanzmärkte.
weiterlesen >
Perspektiven auf einen Blick  Die Finanz- und Wirtschaftskrise ist auch am österreichischen Arbeitsmarkt nicht spurlos vorbeigegangen. Eine problematische Entwicklung wird medial jedoch sehr vernachlässigt: Der massive Anstieg der Langzeitarbeitslosigkeit. Und darum geht es auch in unseren aktuellen Perspektiven: http://jbi.or.at/langzeitarbeitslosigkeit/
weiterlesen >
Langzeitarbeitslosigkeit – ein verdrängtes PhänomenDie Finanz- und Wirtschaftskrise ist auch am österreichischen Arbeitsmarkt nicht spurlos vorbeigegangen. Selbst Oberösterreich hat mit der höchsten Arbeitslosigkeit der zweiten Republik zu kämpfen.
weiterlesen >
Beitrag der Reichsten oder sparen bei den Ärmsten?Ein Blick auf die Fakten zeigt: die Mindestsicherung ist nicht das Problem, sondern die zunehmende Ungleichheit in unserer Gesellschaft.
weiterlesen >
Ein Rettungsanker – keine HängematteDie Bedarfsorientierte Mindestsicherung (BMS) wurde im Jahr 2011 eingeführt und ist der letzte Rettungsanker in unserem Sozialstaat. Sie schützt vor Obdachlosigkeit und Verelendung. Es geht darum Menschen die in einer Notsituation sind, die Teilhabe an der Gesellschaft in einem Mindestmaß weiter zu ermöglichen. Warum ist es sozialpolitischer Wahnsinn diese zu kürzen?
weiterlesen >
Recht und MindestsicherungÖsterreich ist ein demokratischer Rechtsstaat. Das bedeutet, dass bei der Erlassung oder Änderung von einfachen Gesetzen einige Punkte zu beachten sind. Neben der erforderlichen einfachen Mehrheit im Nationalrat oder Landtag, dürfen sie nicht gegen die Verfassung (Bundesverfassungsgesetze und entsprechende Landesverfassungsgesetze) verstoßen und müssen mit geltendem EU-Recht (Richtlinien, Verordnungen, Verträge) vereinbar sein.
weiterlesen >
Von wegen jedeR bekommt die Bedarfsorientierte MindestsicherungPersonen in sozialen oder finanziellen Notlagen benötigen Unterstützung, auf keinen Fall jedoch weitere Schwierigkeiten. Man möchte meinen, dies dürfte in einem stark ausgeprägten Rechtsstaat wie Österreich auch nicht weiter ein Problem darstellen. Dass dies nicht immer so ist und (anspruchsberechtigte) AntragstellerInnen oftmals um ihr Recht kämpfen müssen, zeigt dieser Artikel.
weiterlesen >
CETA – Alle Macht den Konzernen?CETA stand in der medialen Berichterstattung lange Zeit im Schatten von TTIP. Dies obwohl bereits Ende Februar 2016 die Verhandlungen zwischen der EU und Kanada erfolgreich abgeschlossen wurden. Läuft es nach den Vorstellungen der Europäischen Kommission soll CETA noch heuer unter Dach und Fach gebracht werden. Doch warum ist dieses Abkommen so gefährlich?
weiterlesen >
Von engen Gürteln und vollen BootenIn dieser schwierigen Zeit stehen das gemeinsame Europa und die europäischen Werte auf dem Prüfstand.
weiterlesen >
Frauen auf der FluchtImmer mehr Frauen und Kinder flüchten vor BürgerInnenkriegen und Verfolgung nach Europa: Waren es im Juni 2015 nur 27 Prozent, belief sich der Anteil im Jänner 2016 auf 55 Prozent. Wie kommt es dazu?
weiterlesen >
Oma und Opa sind leistbar!Den Marktfundamentalisten ist die öffentliche, solidarische Pensionsvorsorge ein Dorn im Auge. Seit der Einführung des Umlageverfahrens versuchen sie gegen die Interessen der Allgemeinheit immer wieder die private Pensionsvorsorge durchzusetzen. Auch heuer brechen sie wieder eine nicht notwendige „Jung-gegen-alt“ Diskussion vom Zaun. Die Kirchgänger der unsichtbaren Hand verwenden dabei falsche oder ungenaue Zahlen und argumentieren nicht […]
weiterlesen >
Was ist los mit den Pensionen?Bis zum 29. Februar will sich die Regierung auf eine Pensionsreform einigen; Zeit, um unterschiedliche Standpunkte näher zu betrachten.
weiterlesen >
Februarkämpfe: Gedenken bedeutet, künftig richtig zu handelnWeder in den 1920er-Jahren in Österreich noch heute in Griechenland bewirkten Maßnahmen des Völkerbundes oder der Troika eine Entspannung der Situation
weiterlesen >
Das Pensionssystem funktioniert einwandfreias Pensionssystem funktioniert einwandfrei. Wer diesen Satz sagt, wird in Österreich schnell für verrückt erklärt. Dabei entspricht er der Wahrheit. Warum er als falsch angesehen wird liegt daran, dass die SchlechtmacherInnen in den letzten Jahren mit ihrer Kampagne gegen den Sozialstaat erfolgreich waren: Ohne auf Fakten einzugehen oder diese korrekt widerzugeben, haben sie den Mythos […]
weiterlesen >
Weitsicht und TatkraftUnsere Erfolge 2015: Das Jahoda-Bauer Institut zieht Bilanz.
weiterlesen >
Ein neues Gesetz als ScheinlösungBereits seit Monaten flüchten immer mehr Menschen nach Europa und somit auch Österreich an. Obwohl dies seit langem vorhersehbar war, stellt die derzeitige Flüchtlingssituation die Republik Österreich vor scheinbar unlösbare Probleme. Doch anstatt im Sinne einer verantwortungsvollen menschlichen Politik für ausreichend Unterkünfte zu sorgen, soll das Asylgesetz erneut verschärft werden
weiterlesen >
Zeig mir deine Eltern und ich sag dir deine Bildung!Wie das österreichische Schulsystem die Möglichkeiten von Alexandra und Kamil verbaut und ihre Talente ungenützt lässt.
weiterlesen >
Europäische AsylpolitikDas Dublin-Abkommen ist fehlgeschlagen. Die europäische Flüchtlingspolitik scheitert seit Jahren an der Aufgabe Menschen zu versorgen, die vor Krieg, Verfolgung und Zerstörung aus ihrer Heimat fliehen. Die rechtliche Grundlage dafür ist das Dublin III Abkommen.
weiterlesen >
Situation für AsylwerberInnen in ÖsterreichDie Situation von AsylwerberInnen ist immer wie­der Thema in der Öffentlichkeit. Dabei werden un­terschiedlichste Fragen diskutiert: Der Bogen reicht von den gesetzlichen Bestimmungen wer in Öster­reich Asyl erhält über die Frage der Unterbringung und Versorgung von Asylsuchenden bis zu den Ver­fahrensdauern. Selten wird aber darüber gesprochen, wie die Lebensrealität der Asylsuchenden aussieht.
weiterlesen >
Griechenland: Eine Frage des Standpunkts!In der Mehrheit der deutschsprachigen Medien lesen wir harsche Kritik an der griechischen Regierung. Der spannungsbogen zwischen unerfahren und unhöflich ist nur der freundliche Ausschnitt einer Darstellung die oft jeden Respekt verliert. Dieser Blickwinkel ändert sich sehr rasch, wenn man auf andere meist englischsprachige Quellen zurückgreift. Dort ist der Tenor andersrum, WissenschaftlerInnen und JournalistInnen greifen […]
weiterlesen >
Fakten statt VoodooEin kleiner Beitrag zum aktuellen Krisendiskurs, als Reaktion auf einen Kommentat in den OÖN von Wolfgang Braun.
weiterlesen >
Der Ausverkauf GriechenlandsDie flächendeckende Privatisierung in Griechenland war integraler Bestandteil der Vereinbarung zwischen der früheren griechischen Regierung und seinen Gläubigern. Nach dem Plan der Troika sollten so kurzfristig bis zu 50 Milliarden Euro in die leeren Staatskassen fließen. Vorstellungen die vollkommen überzogen waren und die die Zukunftsfähigkeit der griechischen Wirtschaft gefährden.
weiterlesen >
Arbeitszeitverkürzung ist notwendigDie Arbeitszeit wurde in Österreich zuletzt vor 40 Jahren verkürzt. Seither geht der Trend in die andere Richtung: 10% der Frauen und 20% der Männer sind bereits überstundenpauschaliert, was dazu führt, dass für viele ArbeitnehmerInnen 50- oder 60-Stunden-Wochen die Normalität sind. In Österreich arbeiten Vollzeitarbeitskräfte insgesamt so lange wie in keinem anderen europäischen Land mit Ausnahme von Großbritannien.
weiterlesen >
Die Gefahr des billigen ÖlsAusgehend von einer steigenden Öl- und Gasförderung aus unkonventionellen Quellen befindet sich derzeit das globale Energiesystem in einer entscheidenden Veränderung. Der zuletzt stark gefallene Ölpreis führte auch hierzulande wieder zu glücklichen Gesichtern an den Tankstellen und der Frage, warum teuer in erneuerbare Energien investieren, wenn Erdöl und –gas immer preiswerter werden?
weiterlesen >
Funktioniert der Strafvollzug?Die heimischen Strafanstalten sind zum Bersten voll und der Ruf nach neuen Einrichtungen wird lauter. Gleichzeitig erschüttern immer wieder neue Gefängnis-Skandale die Öffentlichkeit – von Verwahrlosung über Vergewaltigungen bis hin zu Suiziden. Grund genug, sich intensiver mit dem österreichischen Strafvollzug auseinanderzusetzen.
weiterlesen >
Schäuble und der gute WegDie griechische Wirtschaft erholt sich nicht von den Maßnahmen der Troika, wie ein Blick auf die Zahlen zeigt.
weiterlesen >
Frauen verdienen mehr62 Tage Arbeit ohne Entgelt – unvorstellbar? Leider nein. Denn für Österreichs Frauen ist dies traurige Realität. Bis 31. März – dem österreichischen Equal Pay Day – arbeiteten sie im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen ohne Gegenleistung.
weiterlesen >
Machtverhältnisse sind weder geschichtslos noch geschlechtsneutralAuf formal rechtlicher Ebene sind Frauen den Männern schon lange gleichgestellt. Dennoch wirken manchmal offensichtlich, manchmal im Verborgenen zahlreiche gesellschaftliche Strukturen einer echten Gleichstellung entgegen. Von der Kindheit an, sehen sich Frauen mit ungleich verteilten Machtverhältnissen konfrontiert.
weiterlesen >
Lebenslagen in Oberösterreichnsere aktuelle Analyse bezieht sich auf das Bundesland Oberösterreich. Unter dem Titel „So leben wir in Oberösterreich“ haben wir dazu die wichtigsten Kennzahlen, Daten und Fakten in den Bereichen Arbeit, Bildung oder Gleichberechtigung zusammengefasst. Die Grundlage für diese Erhebung bilden Studien des Arbeitsmarktservices, der Arbeiterkammer, dem Hauptverband der Sozialversicherungsträger und der Statistik Austria. Broschüre downloaden […]
weiterlesen >
Schlechterstellung von Frauen ist auch noch im Jahr 2015 RealitätSchlechterstellung von Frauen ist auch noch im Jahr 2015 Realität. Interaktiver Lebenslauf www.ronja-verdient-mehr.at zeigt wo und wie Diskriminierung stattfindet!
weiterlesen >
„MillionärInnenlobby propagiert Unwahrheit, um sich Steuerprivilegien zu sichern!“Die Diskussionen zur anstehenden Steuerreform treiben immer wildere Blüten: nun behaupten sogar schon die Industriellenvereinigung oder der Verband der österreichischen Privatstiftungen zum Mittelstand zu gehören.
weiterlesen >
Schieflagen beseitigenFundamentalismus und Radikalisierung auf einen einzelnen Aspekt wie den sozialen Hintergrund oder die Herkunft zurückzuführen ist falsch. Es gibt unterschiedliche Beweggründe für (junge) Menschen sich terroristischen Vereinigungen anzuschließen.
weiterlesen >
„Unsere Antwort wird mehr Offenheit und mehr Demokratie sein“*Spätesten seit den Anschlägen in Paris auf die Satirezeitung „Charlie Hebdo“ und einen jüdischen Supermarkt steht die Bekämpfung von Terrorismus und Radikalisierung wieder auf der politischen Agenda. Aktuell liegt der Fokus in der österreichischen und europäischen Öffentlichkeit auf islamistischen Terrorismus und wie man ihm begegnen soll. Im Zentrum steht dabei weniger die sozialpolitische Dimension als vielmehr ein Gemenge aus sicherheitspolitischen Konzepten (z.B. Vorratsdatenspeicherung) und einer restriktiveren Asylpolitik (z.B. schnellere Abschiebungen).
weiterlesen >
12Februar34.at – mit OÖ Karte & UnterrichtsmaterialBereits zum 81. Mal jährt sich heuer am 12. Februar der Beginn der Februarkämpfe in Österreich. Daher haben wir das interaktive Onlineportal „12februar1934.at“ um eine Karte der Schauplätze und Handlungen in Oberösterreich ergänzt.
weiterlesen >
Wer das ABC kennt, hat den ÜberblickGriechenland hat gewählt und durch den Wahlerfolg von Syriza ist die Debatte zur Wirtschaftskrise wieder voll entfacht. Für alle, die den Überblick bewahren wollen, haben wir ein fast vollständiges ABC zusammengestellt. Von A wie Austeritätspolitik bis Z wie Zukunft. Doch damit nicht genug: nach http://www.diekriseverstehen.net/ zeigen wir ab nächster Woche auf, wie die Krise zu lösen wäre und wie nicht. Stay tuned!
weiterlesen >
Argumente für die VermögenssteuerFranz Schellhorn, Sprecher der Superreichen erklärt in der ZIB 24 warum Vermögenssteuern notwendig sind. Schade nur, dass die Agenda Austria trotzdem gegen Vermögenssteuern mobil macht. Ob das vielleicht an möglichen GeldgeberInnen liegt, muss jedeR für sich selbst entscheiden.
weiterlesen >
Weitsicht und TatkraftWir verstehen uns als VermittlerInnen zwischen Politik, einer gesellschaftspolitisch interessierten Öffentlichkeit und wissenschaftlicher Forschung. Für uns ist klar, dass wissenschaftliche Expertise zur Verbesserung der Qualität und Transparenz in politischen Prozessen beitragen kann. Dieser Jahresrückblick soll dabei helfen Bilanz zu ziehen, ob und wie wir unseren eigenen Ansprüchen gerecht wurden. Natürlich stellt dies nur einen Ausschnitt unserer Arbeit dar, doch wir sind überzeugt davon, dass die Erfahrungen von 2014 ein starkes Fundament für ein erfolgreiches Jahr 2015 darstellen. Die globalen und lokalen Krisen zeigen, wie wichtig es ist progressive Kräfte zu vernetzen und fortschrittliche Politik voranzutreiben.
weiterlesen >
Perspektiven GesamtausgabeIm Vorwort bring unser Vorsitzender Meinrad Ziegler unsere Ziele auf den Punkt: In den „PerFoto_Ziegler 2012_2spektiven“ kommentiert das Jahoda-Bauer Institut in regelmäßigen Abständen aktuelle gesellschaftspolitische Themen und Streitfragen. Auf der Grundlage von wissenschaftlichen Untersuchungen bieten wir Hintergrundinformationen zu brennenden Fragestellungen und wollen wir politische Diskussionen versachlichen und vertiefen. Es ist uns eine Freude, diese Kommentare hier in einer Gesamtschau als Buch präsentieren zu können.
weiterlesen >
Von freien zu zivilisierten MärktenWie können wir die Märkte in den Griff kriegen? Mit einem neuen Blickwinkel und klaren Handlungsvorschlägen für dieses schon lange diskutierte Problem wurden die Linzer Ökonomen Jakob Kapeller, Bernhard Schütz und Dennis Tamesberger von einer Jury unter dem Vorsitz von obelpreisträger Joseph Stiglitz ausgezeichnet. Im Zentrum ihres Konzeptes steht ein Wirtschaftssystem, das wieder mit universellen Werten wie Gerechtigkeit, Würde und Fairness im Einklang steht, kurzum ein Wirtschaftssystem das die Zivilisierung der Märkte zum Ziel hat.
weiterlesen >
Reichtum – wann ist viel zu viel?Armut und Reichtum sind die beiden Pole der sozialen Verteilung. Während über Armut viel bekannt ist, wird über Reichtum zwar viel gemutmaßt, aber wenig gewusst. Mit der Veröffentlichung von Haushaltsbefragungen der Europäischen Zentralbank stehen erstmals vergleichbare Vermögensdaten für die Eurozone zur Verfügung.
weiterlesen >
Emanzipation der EmanzipationVergangenes Wochenende fand wieder der wunderbare Momentum Kongress in Hallstatt statt. Als Marie Jahoda - Otto Bauer Institut waren wir auch mit einem Paper dabei, weiter unten findet ihr unseren Abstract sowie die dazugehörige Präsentation. Eines ist klar: nächstes Jahr wieder. Momentum 2014 ist vorbei, lang lebe Momentum 2015 (mit "Kritik" als Kongressthema). Wir freuen uns!
weiterlesen >
Mit den Reichen reicht´s!Armut und Reichtum sind zwei Seiten derselben Medaille, sie sind die beiden Pole sozialer Ungleichheit. Sinkendes Vermögen hier – steigende Vermögenskonzentration dort. Anders gesprochen: 234.000 armutsgefährdete Kinder in Österreich stehen 11 „Forbes“ MilliardärInnen mit insgesamt 35 Milliarden Euro an Vermögen gegenüber.
weiterlesen >
Ronja Räubertochter – Doch wer bestiehlt da wen?Ronja zeigt, stellvertretend für einen Großteil Österreichischer Frauen, mit welchen Barrieren und (mittelbaren) Diskriminierungen Frauen nach wie vor in unserer Gesellschaft zu kämpfen haben.
weiterlesen >
Kampf den SteueroasenWie entziehen sich die großen Vermögenseliten der Besteuerung? Diese Frage wird in Gabriel Zucman’s Buch „Steueroasen. Wo der Wohlstand der Nationen versteckt wird.“ klar und deutlich beantwortet. steueroasen 3Durch Briefkastenfirmen, „Trusts“ und das Bankgeheimnis werden in Steueroasen wie der Schweiz, Hongkong oder Singapur Milliardensummen in sogenannten Offshore-Konten gehortet – mit dem alleinigen Zweck, sich der Besteuerung und damit der gesellschaftlichen Verantwortung zu entziehen.
weiterlesen >
Der „Vermögenssteuer-Unsinn“ UnsinnDie Diskussion zur Besteuerung großer Vermögen verängstigt einige der österreichischen MultimillionärInnen samt ihren Lobbys. Denn eine Allianz aus Industriellenvereinigung, Wirtschaftskammer, Raiffeisen usw. mobilisiert unter dem Deckmantel „Der Mittelstand“ gegen ein gerechteres Steuersystem. Sehen wir uns also einmal die „Fakten“ und „die bittere Pille Wahrheit“ aus den Infomaterialien genauer an: Die Lobby sagt: „Vermögenssteuern steigen stetig.
weiterlesen >
Jetzt CETA stoppen – 25.09. Tag der Entscheidung!Am 25.09. findet ein Gipfel zwischen EU und Kanada statt, bei dem der Text zum Handelsabkommen CETA (Comprehensive Economic Trade Agreement) bereits beschlossen werden soll. CETA ist der Prototyp zu TTIP. Egal ob TTIP, TiSA oder CETA: Handel für Menschen statt für Konzerne! Für eine alternative Handelspolitik. “Stattdessen bräuchte es ein Ende derartiger Abkommen, die […]
weiterlesen >
Wer hat wieviel zur Verfügung?Die Schere öffnet sich! Obwohl Österreich als eines der reichsten Länder der Welt gilt, ist ein Leben voller Saus und Braus nur für wenige Möglich. Jene 220.000 Menschen die von der Mindestsicherung leben, haben täglich weniger als € 27,- für Essen, Miete, Kleidung, Heizung, Strom und Wasser zur Verfügung. Anders ist das bei den zehn […]
weiterlesen >
Happy BirthdayOtto Bauer wäre heute 133 Jahre alt geworden. Anlässlich dessen, hier seine Rede vor den Nationalratswahlen 1930.
weiterlesen >
Lobbyismus für MillionärInnen? Nein, danke!Die Junge Wirtschaft (JW) will Kahlschlag im öffentlichen Sektor anstatt gerechter Verteilung im Steuersystem. Unter dem Deckmantel des „TAX Freedom Day“ versucht die Junge Wirtschaft mit falschen Zahlen gegen mehr Gerechtigkeit im österreichischen Steuersystem mobil zu machen. Die Junge Wirtschaft strebt eine Aushöhlung des Sozialstaats an, anders ist die Forderung nach einer allgemeine Senkung von Abgaben […]
weiterlesen >
Verantwortung wahrnehmen!Zur aktuellen Diskussion rund um AsylwerberInnen möchten wir festhalten, dass der Umgang Österreichs mit Flüchtlingen beschämend ist. Wenn in Zeiten von globalen Krisen und Kriegen wie in Syrien, Lybien, Ukraine, Afghanistan, Mali, Ostkongo, Westsahara, Somalia, Tschad, Uganda, Südsudan, Pakistan, Irak, Namibia, Israel/Palästina, Myanmar, Tschetschenien und zahlreichen anderen Ländern dieser Welt rund 50 Millionen Menschen auf […]
weiterlesen >
Arbeitslosigkeit in Österreich – Der Abschwung am Arbeitsmarkt: Was tun gegen die Rekordarbeitslosigkeit?Die Arbeitslosenzahlen in Österreich sind auf dem Höchststand seit 1954, wir haben Rekordarbeitslosigkeit. Alleine im ersten Halbjahr 2014 waren mehr als 320.000 Personen in Österreich arbeitslos. Sorgen über die eigene Zukunft, soziale Ausgrenzung und Hoffnungslosigkeit stellen für Arbeitslose eine große Herausforderung dar. Entsprechende Maßnahmen sind daher das Gebot der Stunde, um die Situation zu verbessern.
weiterlesen >
Wer will Vermögenssteuern?November 2013: In einer Befragung des SORA Instituts geben mehr als 3/4 der Befragten an, dass sie für eine Besteuerung von Vermögen über 500.000 Euro mit einem Satz von einem Prozent eintreten. Mit anderen Worten eine satte Mehrheit für Vermögenssteuern im doppelten Ausmaß als sie derzeit diskutiert wird. Der Standard hat im Mai 2014 das […]
weiterlesen >
Verteilungsgerechtigkeit schafft FreiheitWer glaubt, mit weniger Staat mehr Freiheit zu erlangen irrt. Denn nur ein sozialer, ein demokratischer – also ein starker Staat kann für mehr Freiheit sorgen. Für mehr Freiheit bei den individuellen Lebensentwürfe, für mehr Freiheit der Meinung, für Freiheit von Not und Furcht. Um es mit Willy Brandt zu sagen: „Die Freiheit für viele, […]
weiterlesen >
Equal Pay Day: Ein Tag wie jeder andere – und ab jetzt arbeiten Frauen gratisGleicher Lohn für gleiche Arbeit – das ist keine Selbstverständlichkeit. Ab Ende September/Anfang Oktober arbeiten auch dieses Jahr Frauen gratis. Markiert wird der durch den sogenannten „Equal Pay Day“ - im Bundesschnitt ist das der 10. Oktober.
weiterlesen >
Familien zweiter Klasse? – (Un)gleichheit gleichgeschlechtlicher Paare und Regenbogenfamilien vor dem GesetzNicht zuletzt der Song-Contest-Sieg von Conchita Wurst hat in Österreich das Thema gleichgeschlechtlicher Paare und Regenbogenfamilien wieder in die Medien gebracht. Wie weit reicht deren rechtliche Gleichstellung mittlerweile? Und wo besteht noch Handlungsbedarf für die Politik?
weiterlesen >
YOLO statt TINA*You only live once statt there is no alternative. 70 Prozent des österreichischen Vermögens sind in der Hand von 10 Prozent der Bevölkerung. Auf der anderen Seite verfügen die ärmsten 50 Prozent der ÖsterreicherInnen über gerade einmal vier Prozent des Gesamtvermögens. Österreich gilt als Land mit hohen sozialen Standards, dennoch werden auch hierzulande Arme immer […]
weiterlesen >
Ohne Armut kein ReichtumBei 78.000 MillionärInnen gibt es 1,2 Millionen armutsgefährdete Personen. (Hier gehts zu den Perspektiven) Im August 2013 veröffentlichten Wissenschaftler der Johannes Kepler Universität Linz aktuelle Zahlen zu Vermögen und Besitz in Österreich: 70 Prozent des Vermögens sind in der Hand von nur 10 Prozent der Bevölkerung. Auf der anderen Seite verfügen die ärmsten 50 Prozent […]
weiterlesen >
FIFA – Não vai ter Copa!* – *Schlachtruf der WM KritikerInnen in Brasilien.FIFA1 Zur PDF Version Mit der Männerfußball Weltmeisterschaft 2014 ist auch die Fédération Internationale de Football Association (FIFA) wieder in aller Munde. Dabei ist die FIFA nicht nur alle paar Jahre bei einer WM, sondern permanent als Verband der Superlative aktiv. Sie beheimatet 209 nationale Fußballverbände - in der UNO sind hingegen „nur“ 193 Länder vertreten. Anders als die UNO ist die FIFA mehr als ein internationales Gremium – nämlich ein gemeinnütziger und nicht gewinnorientierter Verein, der im Schnitt jährlich 1,3 Milliarden Dollar umsetzt. Die FIFA ist über die Jahre zu einem multinationalen Konzern aufgestiegen, der sich auf Grund der Größe, der globalen Verankerung sowie der Vereinsstruktur über alle rechtlichen Standards hinwegsetzen kann und dies auch regelmäßig tut.
weiterlesen >
Jede 7. Person kommt kaum über die RundenArm zu sein, bedeutet in Österreich nicht zwingend barfuß und ausgehungert auf der Straße zu leben. Armut sieht man seinen Mitmenschen nicht an. Denn Armut findet oft dort statt, wo es nur wenige sehen. In Österreich ist jede siebte Person armutsgefährdet. 1,2 Millionen Menschen können sich also das nötigste kaum leisten. Darunter fallen Dinge wie […]
weiterlesen >
Ohne Armut kein Reichtum – Bei 78.000 MillionärInnen gibt es 1,2 Millionen armutsgefährdete PersonenIm August 2013 veröffentlichten Wissenschaft ler der Johannes Kepler Universität Linz aktuelle Zahlen zu Vermögen und Besitz in Österreich: 70 Prozent des Vermögens sind in der Hand von nur 10 Prozent der Bevölkerung. Auf der anderen Seite verfügen die ärmsten 50 Prozent der ÖsterreicherInnen über lediglich vier Prozent des Gesamtvermögens. Diese Ungleichverteilung verdeutlicht auch der „Gini-koeffizient“, ein statistisches Verteilungsmaß. Für Österreich hat er einen Wert von 0,76. Null würde absolut gleiche Verteilung signalisieren (alle haben dasselbe), Eins bedeutet, dass das gesamte Vermögen in der Hand einer einzigen Person liegt.
weiterlesen >
Die Zukunft EuropasAm 9.Mai feiert die Europäische Union Geburtstag.  An diesem Tag im Jahr 1950 meinte der damalige französische Außenminister Robert Schumann: „Europa lässt sich nicht mit einem Schlag herstellen und auch nicht durch eine einfache Zusammenfassung. Es wird durch konkrete Tatsachen entstehen, die zunächst eine Solidarität der Tat schaffen.“  Fast 60 Jahre danach sind viele Menschen […]
weiterlesen >
„Die Zukunft Europas“ BuchpräsentationDie Gründung und der Aufstieg der Europäischen Union zählt wahrscheinlich zu den größten zivilisatorischen Errungenschaften. Doch fast sechzig Jahre danach sind viele Menschen in Europa ernüchtert. Sparprogramme, Zunahme von Armut und hohe Arbeitslosigkeit in vielen Mitgliedsstaaten erheben berechtigte Zweifel, wie das Europa von heute seine Probleme und Herausforderungen lösen kann. Dieses Buch versucht Antworten auf […]
weiterlesen >
Gewalt gegen Frauen – Europaweite Studie: jede fünfte Frau betroffenViele Frauen sind Betroffene von Gewalt auf Grund ihres Geschlechts. Es handelt sich um keine gesellschaftliche Randerscheinung sondern um traurigen Alltag für jede dritte Frau in Europa. Die männliche Gewalt gegen Frauen ist das deutlichste Zeichen einer patriarchalen Gesellschaftsstruktur. Diese Analyse untermauert nun eine EU-weite Studie. Die Agentur für Grundrechte der Europäischen Union hat die Situation von Frauen in den EU-Staaten erhoben.
weiterlesen >
Erfolgreich und Selbstbestimmt – Die Selbstverwaltung der ArbeiterkammerDie Arbeiterkammer ist einer von vielen Selbstverwaltungskörpern in Österreich. Die Bedeutung für die ArbeitnehmerInnen in Österreich ist größer als so mancheR glauben mag. Die AK fungiert nicht nur als Beratungsstelle sondern als umfassende Interessensvertretung der ArbeitnehmerInnenschaft in Österreich.
weiterlesen >
SchuldenmythenLicht in die Diskussion um die Verschuldungsdebatte der Staaten in Europa bringen engagierte ÖkonomInnen aus der Sektion 8 im Wiener Alsergrund. Ihre fundierte Zusammenstellung räumt mit einigen Schuldenmythen, die in der laufenden Berichterstattung herumgeistern, auf.
weiterlesen >
Freihandel und TTIP – Es geht um soziale Absicherung, Datenschutz, öffentliche Dienstleistungen und den Einfluss der StaatSeit Juli 2013 verhandeln EU und USA über eine Handels- und Investitionspartnerschaft, doch das Abkommen hinter den vier Buchstaben TTIP (Trans-Atlantic Trade and Investment Partnership) ist durchaus umstritten. Der Verhandlungsmodus wird als intransparent kritisiert. Neben dem Abbau von Zollschranken sollen auch gemeinsame Regulierungsstandards vereinbart werden – mit weitreichenden Folgen.
weiterlesen >
Finanzausgleich zwischen Ländern und GemeindenFinanzausgleich1 Zur PDF Version Der Finanzausgleich regelt die Verteilung der Einnahmen und Ausgaben zwischen Bund, Ländern und Gemeinden. Die zur Verfügung stehenden Mittel werden dabei vom Bund über die Länder bis in die Gemeinden verteilt. Speziell zwischen Ländern und Gemeinden ist die Aufteilung kompliziert: Es gibt eine Vielzahl an Transferzahlungen, die nach Bundesländern unterschiedlich gestaltet sind. In manchen Fällen führt das dazu, dass Gemeinden (und Städte) finanziell benachteiligt werden. Dies zeigt eine Studie des Zentrums für Verwaltungsforschung (KDZ) die die Transferbeziehungen zwischen Ländern und Gemeinden genauer unter die Lupe nahm.
weiterlesen >
NEET-Jugendliche: In Österreich eine bisher nur wenig beachtete RisikogruppeDie Finanz- und Wirtschaftskrise betrifft Jugendliche besonders stark. Obwohl Österreich im internationalen Vergleich eine relativ niedrige Jugendarbeitslosenquote hat, zeigt der NEET-Indikator, dass bisher das Problemausmaß unterschätzt wurde. Das Institut für Sozial- und Wirtschaftswissenschaften erhob gemeinsam mit der Johannes Kepler Universität und dem Institut für Berufs- und Erwachsenbildungsforschung kürzlich erstmals ausführliche Daten zu NEET-Jugendlichen in Österreich und schlug konkrete Maßnahmen zur Reduktion der NEET-Rate vor.
weiterlesen >
verteilung.at online!Jahoda-Bauer Institut startet ein weiteres interaktives Informationsportal. Die Website verteilung.at zeigt Fragen der Verteilungsgerechtigkeit in Österreich. In interaktiven Grafiken ist es möglich Entwicklungen in verschiedenen Zeitperioden zu vergleichen oder die Verteilungsfragen zwischen Einkommensgruppen nachzuvollziehen. Nutzerinnen und Nutzer sollen sich selbst ein Bild machen können, wie es um die Verteilung in Österreich bestellt ist und auf […]
weiterlesen >
(Un)Gleiche Chancen für alleWas willst du später einmal werden?“, diese Frage wird Kindern sehr oft gestellt. Allerdings haben nicht alle Kinder die gleiche Chance, ihre Träume zu erfüllen. Was sie später erreichen können, hängt von ihrer Herkunft ab. Wer wie weit kommt, entscheidet sich schon sehr früh und hängt mit der Begabung der Kinder nur wenig zusammen. Wichtiger als die Leistung der SchülerInnen, ist die Bildung der Eltern, ihr ökonomischer Status und der Wohnort.
weiterlesen >
Der Weitblick und die WillenskraftWie gut gelingt der Spagat zwischen Visionsarbeit oder Regierungspragmatik? – eine Analyse von Georg Hubmann zum Stellenwert der Visisonsarbeit in der Sozialdemokratie. (Erschienen in der Wochenzeitung Die Furche, 22.08.2013) Visionen fungieren als Leitsterne politischer Bewegungen. Sie bilden eine Klammer der gemeinsamen Ziele, jener Ziele für deren Umsetzung man sich zusammenschließt. Die konstruktive und transparente Auseinandersetzung […]
weiterlesen >
Equal Pay Day – Ein Tag wie jeder andere – bloß arbeiten die Frauen gratisVor 60 Jahren, am 16. Juni 1953 ratifizierte Österreich eine Konvention der Internationalen Arbeitsorganisation ILO, die besagt, dass Männer und Frauen für gleiche und gleichwertige Arbeit gleich zu entlohnen sind. Diese Forderung wurde noch immer nicht verwirklicht. Ende September/Anfang Oktober markiert der „Equal Pay Day“ den Tag, ab den Frauen (statistisch gesehen) gratis arbeiten.
weiterlesen >
Niedrige Steuern segeln keine JachtenLeserbrief zu: „Kontraproduktive Austerität: Teufelskreis in Italien“ NZZ vom 26. Juli 2013 Nikos Tzermias, Porto Santo Stefano Sehr geehrter Herr Tzermias, das von ihnen zitierte Beispiel von leeren Jachthäfen in der Toskana aufgrund steigender Luxussteuern ist wohl eines der Probleme, welches Italien verschmerzen kann. Nicht verschmerzen können aber Länder wie Italien, Portugal, Griechenland oder Spanien […]
weiterlesen >
Vermögensverteilung in Österreich – Was ist gerecht?Wer besitzt wie viel in Österreich? Und wie ist das Vermögen über die ganze Bevölkerung verteilt? Diese Fragen sind ebenso interessant wie schwer zu beantworten. Wer dazu forscht, stößt auf ein großes Problem: Wer reich ist, spricht nicht gern über sein Vermögen! Eine Studie der Johannes Kepler Universität (JKU) schafft nun mittels statistischer Methoden genaueren Einblick in die Vermögensverteilung Österreichs.
weiterlesen >
Ratingagenturen regulierenMit Mittwoch dem 20. Juni 2013 werden nach Beschluss des Europäischen Parlaments und des Rates vom 21. Mai die Verordnung (EU) Nr. 462/2013 und die Richtlinie 2013/14/EU in Kraft treten, um die Funktion von Ratingagenturen in der Europäischen Union neu zu regeln. Ratingagenturen bewerten einzelne Anleihen und deren Bonität (Wahrscheinlichkeit der Rückzahlung). Mit der dadurch […]
weiterlesen >
Asyl in ÖsterreichDie Situation von AsylwerberInnen ist immer wie­der Thema in der Öffentlichkeit. Dabei werden un­terschiedlichste Fragen diskutiert: Der Bogen reicht von den gesetzlichen Bestimmungen wer in Österreich Asyl erhält über die Frage der Unterbringung und Ver­sorgung von Asylsuchenden bis zu den Verfahrens­dauern. Selten wird aber darüber gesprochen, wie die Lebensrealität der Asylsuchenden aussieht.
weiterlesen >
Globale Verantwortung – Was passiert in der Entwicklungspolitik nach 2015? Die Zukunft der Millennium Entwicklungsziele im Praxistest.Um die im Jahre 2000 formulierten Millennium Entwicklungsziele (MDGs) ist es in den letzten Jahren vergleichsweise ruhig geworden. Der Enthusiasmus, der die Ziele zu Beginn begleitete hat, ist verflogen. Derzeit stehen Fragen nach der Zielerreichung sowie der Post-MDG Agenda im Mittelpunkt der entwicklungspolitischen Debatte.
weiterlesen >
Seismografischer Salon: China im WandelBegleitend zur Ausstellung der Terrakotta Armee des chinesischen Kaisers Qin richtet die Tabakfabrik Linz in Kooperation mit dem Institut für Soziologie der JKU, GfK OÖ und dem Jahoda-.Bauer Institut den ersten „seismografischen Salon“ ein. Die Veranstaltungsreihe setzt sich mit aktuellen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen und Zukunftsszenarien auseinander. Die erste Reihe des seismografischen Salons vermittelt Einblicke […]
weiterlesen >
Leistbares Wohnen – Ein Viertel der Bevölkerung gibt mehr als die Hälfte des Einkommens für die Miete aus.Die Preise für Wohnungen steigen in den letzten Jah­ren kontinuierlich. Das liegt zum einen am politischen Umgang mit den Mitteln aus der Wohnbauförderung aber auch an den Lücken im Mietrechtsgesetz. Ausreichendes Angebot an Wohnungen und der Schutz der MieterInnen sind die zentralen Standbeine für die Absicherung des Grundbedürfnisses Wohnen.
weiterlesen >
Das Geld geht um die Welt – Die Welt der Steueroasen – Funktionsweisen, Orte und Regulierungsvorschläge für eine Paralellwelt, die für Teile der Bevölkerung Wege schafft, sich der gemeinschaftlichen Verantwortung zu entziehen.Die als „Offshore-Leaks“ bekannt gewordene Auswertung und Veröffentlichung bislang geheimer Dateien hat in den Medien weltweit für Aufsehen gesorgt und das Thema Steueroasen in den Fokus der Öffentlichkeit gebracht.
weiterlesen >
Was wir von Norwegen lernen können – Argumente für Frauen in AufsichtsrätenIn immer mehr europäischen Ländern wurden in den letzten Jahren Frauenquoten für Aufsichtsräte beschlossen. Das erste Land war Norwegen, mittlerweile gibt es auch in Spanien, den Niederlanden, Belgien, Island und in Italien gesetzliche Frauenquoten für private Unternehmen. In Österreich, Dänemark und Finnland gilt eine Frauenquote für öffentliche Unternehmen. Auch die EU-Kommission, besonders EU-Kommissarin Viviane Reding, setzt sich für eine europaweite Regelung für Frauenquoten in börsennotierten Unternehmen ein. Über Frauenquoten wird meist sehr kontrovers und polarisierend diskutiert. Die Erfahrungen in den Ländern, wo sie bereits umgesetzt wurde, zeigen: Die Quote ist zwar kein Allheilmittel gegen die Ungleichbehandlung von Frauen, sie bringt aber durchaus viele Verbesserungen mit sich, und das nicht nur für die neuen Aufsichtsrätinnen. Bei den Argumenten für Frauenquoten geht es um mehr Gerechtigkeit, Fähigkeiten und Demokratie.
weiterlesen >
Wasserschlussverkauf durch die EU-Kommission? Mit der neuen Konzessionsrichtlinie der EU-Kommission droht die Liberalisierung des Gemeinguts WasserAm 24. Jänner wurde im Binnenmarktausschuss des Europäischen Parlaments über die Konzessionsrichtlinie abgestimmt, die Schlussabstimmung im Parlamentsplenum erfolgt voraussichtlich im März 2013. Ein Inkrafttreten der Richtlinie in ihrer aktuellen Fassung birgt Risiken: Grundbedürfnisse, wie die Wasserversorgung, würden über den Umweg der Konzessionierung dem privaten Markt geöffnet.
weiterlesen >
Mitreden beim KrisentalkIdeen, Diskussionen und Nachrichten zur weltweiten Finanzkrise finden sich gesammelt auf der Website www.krisentalk.de. Hier sind alle aufgerufen ihre Expertise, Meinung und persönliche Erfahrungen mit der Wirtschaftskrise und ihren Folgen einzubringen. Das Spektrum reicht von aktuellen Nachrichten über persönliche Erlebnissen in der Arbeitswelt bis hin zu Beiträgen von FachexpertInnen. Jeder Beitrag steht für die Community […]
weiterlesen >
diekriseverstehen.netEin innovativer Beitrag zum besseren Verständnis von Wirtschafts- und Finanzkrise Die Webseite diekriseverstehen.net präsentiert die Hintergründe und Ursachen der Finanz- und Wirtschaftskrise auf völlig neue Art und Weise. Das interaktive Konzept der Seite macht die Auseinandersetzung mit den wirtschaftspolitischen Herausforderungen der nächsten Jahre zu einer informativen Entdeckungsreise. Die Ursachen werden auf spielerische Weise nachvollziehbar gemacht. […]
weiterlesen >
4 Schritte aus der KriseDas Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung analysiert seit Beginn der Finanz- und Wirtschaftskrise die Ursachen und Zusammenhänge der Entwicklungen. Auf diesen Erkenntnissen basieren die 4 Schritte mit denen Europa aus der Krise herauswachsen könnte. Hier die Strategie kurz zusammengfasst: Unbegrenzte Intervention der EZB: Nur so können die Zinsen für Staatsanleihen auf ein vernünftiges Niveau gebracht und […]
weiterlesen >
Sparzwang ist kein Weg aus der KriseDie neue Ausgabe der Perspektiven stellt die Daten und Fakten rund um die Sparpakete den sozialen und gesellschaftlichen Auswirkungen gegenüber. Bei dieser Gegenüberstellung wird schnell klar, dass dieser Sparkurs nicht aus der Krise führen kann. Das zeigt die negative Entwicklung des Wirtschaftswchstums in ganz Europa genauso wie die hohe Jugendarbeitslosigkeit und die harten Einschnitte bei den […]
weiterlesen >
„Die Depression liegt in der politischen Kultur“Das Demokratieforschungsinstitut an der Universität Göttingen ist eine der größten und spannendsten Einrichtungen wenn es um die Forschung zu aktuellen Fragen der Demokratie und ihren Institutionen geht. Das Team um den renommierten Politikwissenschafter Franz Walter editiert die Zeitschrift INDES, eigene Radiosendungen und publiziert regelmäßig ihre Forschungsergebnisse. Zuletzt etwa ein Buch über die Geschichte des ÖGB […]
weiterlesen >
Europa am Weg zum „autoritären Kapitalismus“? – Die Krisenbewältigungsstrategie der Eurozone als ökonomisches und demokratisches BedrohungsszenarioDie Wirtschaftskrise prägt seit mehr als fünf Jahren das Geschehen in Europa und hat die europäische Wirtschafts- und Währungsunion (WWU) tiefgreifend verändert. Die vor allem von der Europäischen Kommission (EK) lancierten Reformen, dieser „silent revolution“ stellen auf eine Ausweitung der haushaltspolitischen Koordination, aber auch auf eine strikte fiskalpolitische Überwachung ab. Nach Klatzer und Schlager (2011) haben diese eine klar neoliberal motivierte Schlagseite.
weiterlesen >
Soziale Gerechtigkeit und Schulstandorte – Wie unterschiedliche Voraussetzungen an Schulen ausgeglichen werden könnenDie soziale Zusammensetzung der SchülerInnen einer Schule spielt derzeit im österreichischen Schulsystem keine Rolle, wenn die Mittelzuweisung, also wie viel staatliches Geld jede Schule erhält, berechnet wird. Berücksichtigt werden vor allem die Zahl der SchülerInnen, die Schulform, die Schulgröße und der sonderpädagogische Förderbedarf inklusive der Förderung der SchülerInnen mit nicht-deutscher Muttersprache. Ob SchülerInnen dagegen aus sozial und wirtschaft lich benachteiligten Familien kommen, ist weitgehend irrelevant.
weiterlesen >
You don’t know the half of itEs muß ja um ein großes Geheimnis gehen, wenn man nicht mal die Hälfte davon weiß. Aktuelle Studien über das Ausmaß der Ungleichheit in den USA und über die in Steueroasen geparkten Geldvermögen zeigen einen großen und geheimen Sachverhalt: 1. Das Ausmaß der Ungleichverteilung ist bedeutend größer als angenommen und 2. sehr gut in Steueroasen versteckt, […]
weiterlesen >
Hörtipp: Der ökonomische PutschDie Krise bestimmt seit 2007 die meisten politischen Entscheidungen in Europa. Entscheidungen die immer noch dem Dogma „sparen, privatisieren, Sozialleistungen kürzen“ entsprechen und das unabhängig von der politischen Ausrichtung der Parteien die im jeweiligen Land regieren. Auch nach dem vermeintlichen Ende des Neoliberalismus gelten die gescheiterten Konzepte als alternativlos. Aufklärung dazu liefert ein sehr guter […]
weiterlesen >
Der Patient Euro ist schwerkrankund trotzdem wird immer noch die falsche Medizin verabreicht. UNCTAD Chefökonom Heiner Flassbeck erklärte die Ursachen der Euro Krise und die Lösungswege sehr präzise in einem Referat anlässlich der Tagung des Städtbundes Ende Juni in Dornbirn. So wird aktuell Spanien ein harter Sparkurs auferlegt. Premier Rajoy will in den kommenden zweieinhalb Jahren 65 Milliarden einsparen. […]
weiterlesen >
Offener Brief: Vorwärts oder bremsen?Für die Lösung der Finanzkrise stehen wichtige Tage an. Es wird um die Entscheidung gehen, ob beschleunigen oder bremsen der richtige Weg ist. Klar ist, dass der Fiskalpakt ein sehr hartes Bremsmanöver darstellt und der Wachstumspakt zu wenig Energie für neuen Schwung beinhaltet. Diese Meinung teilen viele Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis, die […]
weiterlesen >
Die richtige Strategie?In Europa soll es wieder aufwärts gehen, wir wollen vorankommen. So lauten derzeit viele Schlagzeilen von Artikeln die sich mit der Finanz- und Wirtschaftskrise auseinandersetzen. Nur die Zeit drängt, die Arbeitslosigkeit steigt, da stellt sich die Frage nach dem richtigen Weg den es jetzt einzuschlagen gilt. Dass Bremsen uns nicht weiter bringt, stellt Wirtschaftsforscher Stephan Schulmeister […]
weiterlesen >
Sparzwang in Südeuropa – Eine ZwischenbilanzEuropas Staaten stehen Kopf. Während Länder wie Griechenland, Spanien oder Italien trotz eisernem Spardiktats mit steigenden Zinsen kämpfen, profitieren Österreich und vor allem Deutschland von sinkenden Zinsen auf ihre Staatsanleihen. So konnte Österreich im Juli trotz Herabstufung seiner Bonität einen historischen Tiefstand bei den Anleihezinsen verzeichnen.
weiterlesen >
Jugend ohne ZukunftWie wird die Zukunft für die Generation der heute 16-25 jährigen aussehen? Was sind die Unterschiede in den Lebensraltitäten und Zukunftschancen im Vergleich zur Jugendzeit ihrer Eltern? Diese Fragen brennen gerade in der europäischen Perspektive vor dem Hintergund der steigenden Jugendarbeitslosigkeit. Doch nicht nur die Staaten in Südeuropa sind betroffen, sondern auch das Beispiel der […]
weiterlesen >
Studiengebühren und ihre FolgenDas Thema Studiengebühren begleitet bildungspolitische Diskussionen in Österreich hartnäckig. Auch innerhalb der Sozialdemokratie gibt es Stimmen, die Studiengebühren einfordern. Die (sozialen) Konsequenzen einer „BILDUNGSABGABE“ gehen in der Auseinandersetzung meist unter. Studiengebühren bedeuten weniger Studierende Fakt ist, dass jegliche Art von Zugangsbeschränkungen an Hochschulen eine Senkung der Studierendenzahlen zur Folge hat. Durch die Einführung der Studiengebühren […]
weiterlesen >
Das Ende der Demokratie? – Ist mehr Demokratie die Rettung?Die Demokratie wird immer wieder kritisiert und als überholtes politisches System abgeschrieben. Die Beschreibungen gehen dabei von Elitenprojekt, über Entpolitisierung bis zur Postdemokratie. All diese Zuschreibungen haben eins gemeinsam: Sie sehen einen gravierenden Unterschied zwischen dem Ideal der Demokratie und der politischen Wirklichkeit. Wo liegen die Probleme und Herausforderungen in unserer Regierungsform und wie kann ihnen begegnet werden? Ist die oft geforderte direkte Demokratie der Schlüssel zur Wiederbelebung der Partizipation und des Interesses der Bevölkerung an Politik?
weiterlesen >
Grafiken zu den Auswirkungen der FinanzkriseDie BBC hat verschiedene Daten zur Finanzkrise sehr übersichtlich aufbereitet. In einer interaktiven Grafik sind die Entwicklung der Arbeitslosigkeitszahlen, der Staatsverschuldung, des jährlichen Defizits der Staaten bzw. des Bruttoinlandsproduktes (BIP) in einer Grafik dargestellt.
weiterlesen >
Die verlorene GenerationDie Folgen des europäischen Sparkurses treten vor allem in den südeuropäischen Staaten immer deutlicher zu Tage. Mit den Vorboten des Fiskalpakts und durch die grundlegend falsche Sparpolitik mit Lohnkürzungen, Stellenabbau im öffentlichen Dienst, Pensionskürzungen und dem Stagnieren der Wirtschaft wächst die Arbeitslosigkeit. Besonders junge Menschen sind davon betroffen und insgesamt schon mehr als 5,5 Millionen […]
weiterlesen >
Fiskalpakt stranguliert EuropaDie Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union unterzeichneten im März 2012 den so genannten Fiskalpakt. Damit verpflichten sich die Euro-Staaten zu einer rigorosen Sparpolitik. Der Bevölkerung Europas wird die Sparpolitik als „alternativlos“ verkauft. Die Auswirkungen auf die Lebensbedingungen der Menschen und die Wirtschaft, vor allem in den südlichen Euro-Ländern sind verheerend. Die internationale Kritik an der Sparpolitik in Europa wächst zusehends. Aber welcher Weg führt nun aus der Krise heraus? Dazu liegt eine neue Studie vor. Drei Wirtschaftsforschungsinstitute (WIFO Wien, IMK Düsseldorf und OFCE Paris) vergleichen die Folgen der Sparpolitik mit den Auswirkungen von gemeinsamen Staatsanleihen, den Eurobonds.
weiterlesen >
Spanien in der KriseDie konservative Regierung in Spanien ist angetreten um das Land aus der Krise zu führen. Als Ziel wurde ausgegeben: Sparen, sparen, sparen. Die Auswirkungen dieser Politik zeigen sich nun an den Lebenslagen der Menschen. Kürzungen im Sozialsystem, bei den Staatsausgaben und auch im Bildungsbereich bringen viele ältere Menschen an den Rand ihrer Existenz und führen […]
weiterlesen >
Studiengebühren und ihre FolgenDas Thema Studiengebühren begleitet bildungspolitische Diskussionen in Österreich hartnäckig. Auch innerhalb der Sozialdemokratie gibt es Stimmen, die Studiengebühren einfordern. Die (sozialen) Konsequenzen einer „BILDUNGSABGABE“ gehen in der Auseinandersetzung meist unter.
weiterlesen >
Europa als Hort des NeoliberalismusDer europäische Weg aus der Wirtschaftskrise soll mit einem strengen Sparkurs gelingen. Dass dieser neoliberale Weg erfolgreich sein kann, glauben nur mehr die Regierungen in Berlin und Paris die europaweit die Richtung vorgeben. Vor allem US amerikanische Ökonomen wie der Nobelpreisträger Paul Krugman sind ganz anderer Meinung und halten diese Politik mit ihren Folgen für katastrophal. Äußerst […]
weiterlesen >
Aufruf: Neuorientierung in der europäischen PolitikEuropaweit steht in der politischen Diskussion die Suche nach Wegen aus der Krise im Mittelpunkt. MIt den drastischen Sparpaketen und der Selbstverpflichtung der Staaten auf Schulden- und Defizitgrenzen im Fiskalpakt wurde ein gefährlicher Weg eingeschlagen. Nicht nur, dass eine ökonomische Abwärtsspirale droht, sondern auch das undemokratische Zustandekommen des Fiskalpakts ist ein großer Kritikpunkt. Der Aufruf für […]
weiterlesen >
Zwei Bilder einer GesellschaftEin Land trägt Trauer. In Frankreich wurden in einer Schule drei Kinder und ein Lehrer von einem Attentäter erschossen. Eine unfassbare Tat gegen das Leben von unschuldigen Menschen. Eine ähnliche Situation gab es in Norwegen, als am 22. Juli 2011 mehr als 70 Jugendliche bei dem schrecklichen Terroranschlag auf der Insel Utoya getötet wurden. So […]
weiterlesen >
Demokratie statt FiskalpaktDer in 25 EU Staaten beschlossene Fiskalpakt ist ein Schritt in die falsche Richtung. Die Verbindung von Defizitkriterium (Schuldenbremse) UND Schuldenkriterium (Maastrichtregel zur Staatsverschuldung) führt jede Volkswirtschaft in eine negative Spirale a la Griechenland, schreibt Wirtschaftsforscher Stephan Schulmeister im heutigen Falter. Die Intiative Demokratie statt Fiskalpakt der Assoziation für kritische Gesellschaftsforschung fordert alternative Wege für ein soziales Europa und ist gerade […]
weiterlesen >
Was kosten Privatisierungen?Kurzfristige Einnahmen statt laufender Subventionszahlungen und eine Verbesserung des Leistungsangebots sind übliche Argumente für Privatisierungen von (teil-)staatlichen Betrieben. Die Realität ist jedoch eine völlig andere, egal ob der Verkauf der Austria Tabak Werke oder die (Teil-)Privatisierung von Post, OMV oder Telekom. Der Gemeinschaft der SteuerzahlerInnen entgehen Gewinne aus der Geschäftstätigkeit dieser Unternehmen zu Lasten einiger Einzelpersonen. Eine […]
weiterlesen >
Jugendliche ohne Perspektive – Die zentrale Herausforderung in EuropaWährend täglich über die Rettung von Banken und des Euros diskutiert wird, bekommt die Problematik der rasch steigenden Jugendarbeitslosigkeit kaum Aufmerksamkeit. Ein Fehler, der eine große Gefahr für das europäische Projekt darstellt. Gerade jene Generation, die allgemein sehr positiv gegenüber der europäischen Integration eingestellt ist, zählt zu den Hauptbetroffenen der Wirtschafts- und Finanzkrise. Den EU-Mitgliedsstaaten mit den höchsten Jugendarbeitslosigkeitsquoten fehlen die budgetären Spielräume um sinnvolle Beschäftigungsprogramme in die Wege zu leiten.
weiterlesen >
ACTA – Progressive Netzpolitik und die Auseinandersetzung um das UrheberrechtAm liebsten betonen Politiker/innen aller Parteien zum Thema Internet, dass dieses „kein rechtsfreier Raum sein“ dürfe. Eine Forderung, die ein Internet imaginiert, wie es niemals war: rechtsfrei, ungeordnet, anarchistisch. In eine ähnliche Kerbe schlagen auch die Befürworter des Anti-Piraterie-Abkommens ACTA, das lange im Geheimen verhandelt wurde und die vermeintlich übermäßige Freiheit im Internet in rechtliche Schranken weisen soll.
weiterlesen >
Wie den Euro retten? – Erfolgreiche Therapie durch korrekte DiagnoseWarum steckt der Euro in der Krise? Ein Kernproblem der derzeitigen Krise sind die hohen Zinssätze, die insbesondere Griechenland, Irland und Portugal für ihre Auslandsschulden entrichten müssen. Die aktuelle Krise ist aber keine Währungs- oder staatsschuldenkrise, wie meist behauptet wird, sondern eine Auslandsschuldenkrise. Denn Griechenland, Spanien, Portugal, Irland oder Italien sind als gesamtes Land, also […]
weiterlesen >

1